Wie "Heute" am Donnerstag zu Mittag berichtete, gibt es nun auch in OÖ zwei Verdachtsfälle der neuen Coronavirus-Mutation – mehr hier.
Nun gibt es neue Aufrufe an die Bevölkerung, die Regeln einzuhalten. "Wir beobachten derzeit genau die Entwicklungen der Fallzahlen und appellieren eindringlich an die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, sich mehr denn je an die bekannten Maßnahmen wie Mund-Nasenschutz tragen, den nötigen Sicherheitsabstand einhalten und auf die Handhygiene zu achten, zu halten", so Gesundheitsreferntin LH-Stv. Christine Haberlander (ÖVP) am Donnerstag gegenüber "Heute".
Laut Corona-Krisenstab des Landes OÖ werden derzeit regelmäßig Stichproben genommen, um herauszufinden, ob es die B1.1.7-Variante in OÖ bereits gibt. Am Donnerstag, kurz nach Mittag, teilte der Krisenstab dann auf "Heute"-Anfrage mit, dass es drei erste Fälle gibt.
Die oberösterreichischen Proben werden laufend typisiert. Es gibt stichprobenartige Umfragen in oberösterreichischen Kliniken. Bisher wurde die neue Virus-Variante nicht festgestellt. "Die AGES analysiert ebenfalls stichprobenartig die Proben, auch jene aus OÖ", so der Krisenstab. "Daneben kümmern sich die Labors vor Ort schon um die Etablierung eigener Nachweismöglichkeiten".