Frisuren mit Kultstatus

SIE sind Vokuhila-Europameister! Duo rasiert Konkurrenz

In Belgien wurde erneut der europäische Vokuhila-Wettbewerb gefeiert. Für viele ist der markante Haarschnitt viel mehr als nur ein Trend.
Heute Life
25.05.2026, 20:58
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Unter dem Motto 'Vorne fürs Geschäft, hinten für die Party' hat am Wochenende im belgischen Audregnies die jährliche europäische Vokuhila-Meisterschaft stattgefunden.

Hunderte Fans und Teilnehmer kamen zusammen, um den legendären Haarschnitt zu feiern, bei dem das Haar vorne und an den Seiten kurz, hinten jedoch auffällig lang getragen wird.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Als Sieger des Wettbewerbs ging das Duo Bérénice (44) und Samuel (46) hervor, die unter dem Künstlernamen 'BesaMulet' auftraten. "Als wir hörten, dass wir nicht für den Familien-Mullet-Wettbewerb ausgewählt worden waren, dachten wir: 'Das war’s, unsere Zeit ist vorbei.' Und dann werden wir Europameister. Unglaublich!".

'Mulet' beziehungsweise 'Mullet' ist die französische und englische Bezeichnung für den Vokuhila, der besonders in den 1980er-Jahren unter Prominenten wie David Bowie, Limahl oder Sportlern wie Toni Polster und Andre Agassi populär war.

Die Punkband Die Ärzte widmete der Frisur sogar ein eigenes Lied.

Wie "lessentiel" berichtet, fand die mittlerweile vierte Mullet-Meisterschaft Europas statt. Die Teilnehmer reisten unter anderem aus Frankreich, Spanien und England an.

Für viele ist der Vokuhila längst nicht mehr nur eine Frisur, sondern auch Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und sogar Lebenseinstellung.

Mehr als nur ein Haarschnitt

Wettbewerbssprecher David Hubert, bekannt als Edgar Funkel, betonte: 'Der Mullet ist offen – gegenüber anderen, gegenüber Andersartigkeit, gegenüber dem Abenteuer. Er hat eine wilde Seite.'

Auch Jury-Mitglied Lolita Demoustiez alias Dalita hob hervor, dass nicht nur der Haarschnitt, sondern auch die Persönlichkeit bewertet wurde. Deshalb mussten die Teilnehmer einen Fragebogen über sich selbst ausfüllen.

Für manche hat der Vokuhila sogar eine tiefere Bedeutung. Die 60-jährige Belgierin Christine erzählte, dass ihr die Frisur geholfen hat, eine persönliche Krise zu überwinden: 'Es fühlt sich einfach großartig an, und ich habe noch immer keine Antidepressiva genommen.

Es lebe der Mullet', sagte die silberhaarige Teilnehmerin.

{title && {title} } red, {title && {title} } 25.05.2026, 20:58
Jetzt E-Paper lesen