Russischer Serienmörder

Von Putin begnadigt – er erstach und aß seine Opfer

Russland schickt Straftäter in den Ukraine-Krieg, darunter auch Schwerverbrecher. Zwei von ihnen überlebten an der Front und wurden nun begnadigt.

Von Putin begnadigt – er erstach und aß seine Opfer
Der russische Kannibale Denis Gorin überlebte seinen Fronteinsatz in der Ukraine und wurde nun begnadigt.
Screenshot/Telegram

In Russland wurde ein verurteilter Serienmörder und Kannibale vorzeitig aus der Haft entlassen, nachdem er an der Front im Ukraine-Krieg gekämpft hatte. Verschiedene russische Medien berichteten, dass Denis Gorin (44) der von der Söldnergruppe Wagner während seiner Haft rekrutiert wurde, eine Begnadigung durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin erhalten habe. Gorin, der aus der russischen Stadt Aniwa stammt, werden mindestens vier Morde zur Last gelegt. Er wird jedoch verdächtigt, weit mehr Morde begangen zu haben.

2002 mordete er zum ersten Mal

Ende Oktober postete Gorin ein Foto in den sozialen Medien, das ihn lächelnd in einer Militäruniform und mit Verbänden an Stirn und Hals zeigt, berichtete der russische Telegrammkanal Sakhalin Against War. Gorin beging seinen ersten bekannten Mord im Jahr 2002 zusammen mit seinem Bruder Jewgeni. Er stach mehr als 50 Mal auf einen Mann ein, schnitt dann Fleischstücke vom Körper des Opfers ab und aß sie. Er wurde wegen Mordes und Schändung zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, 2010 jedoch wegen guter Führung auf Bewährung entlassen.

Nur wenige Monate später erstach Gorin den Bruder seines ehemaligen Zellengenossen, bevor er beschloss, sich "an die gute alte Zeit zu erinnern", indem er Stücke des Fleisches des Opfers abschnitt und verspeiste, wie Medienberichte unter Berufung auf Gerichtsakten berichten. 2011 töteten die Gorin-Brüder einen weiteren Mann und versteckten seine Leiche an einem Flussufer.

Angeblich 12 Skelette gefunden

Im Januar 2012 schlugen Denis und Jewgeni Gorin erneut zu. Sie töteten vor einem Geschäft einen Mann mit 29 Messerstichen, wie aus Gerichtsakten hervorgeht. Im Sommer dieses Jahres deckte die Polizei einen weiteren abscheulichen Mord auf, den Denis Gorin im November 2010 begangen hatte: Er stach demnach acht bis zehn Mal auf einen Mann ein, schnitt ihm mit einem Messer das Fleisch von Bizeps und Oberschenkeln ab, steckte es in eine Plastikhülle und lagerte es später in seinem Kühlschrank, um es zu kochen und zu essen.

Ein Nachbar des Serienmörders berichtet, dass die Polizei in seinem Kühlschrank Menschenfleisch gefunden habe. Gorin und sein Bruder führten die Polizisten dann angeblich zu einer behelfsmäßigen Grabstätte, in der sie einige ihrer Opfer begraben haben sollen. Der Nachbar behauptet weiter, dass dort zwölf Skelette gefunden worden seien – darunter eines, das angeblich einem jungen Mädchen zugeordnet werden konnte.

"Familienmitglieder werden die Sache selbst in die Hand nehmen"

"Die anderen Morde konnten vor Gericht nicht bewiesen werden", so der Nachbar. Es seien nur die Morde berücksichtigt worden, die Gorin und sein Bruder selbst gestanden hatten. Der Nachbar prophezeit, dass Gorin bald ein gewaltsames Ende finden werde.

"Die Opfer haben viele Verwandte in Aniwa und in Süd-Sachalinsk. Irgendetwas sagt mir, dass Gorin nicht mehr lange frei herumlaufen wird", sagt er. "Wenn die Behörden keine Bestrafung garantieren können, werden die Familienmitglieder die Sache selbst in die Hand nehmen", ist er sich sicher.

    Vitaly Brizhaty wollte beim Sicherheitsdienst des Kremls kündigen, wurde aber mit einem Fronteinsatz in der Ukraine bedroht. Jetzt ist er nach Ecuador geflohen.
    Vitaly Brizhaty wollte beim Sicherheitsdienst des Kremls kündigen, wurde aber mit einem Fronteinsatz in der Ukraine bedroht. Jetzt ist er nach Ecuador geflohen.
    Youtube/Телеканал Дождь

    Satanist auf freiem Fuß

    Ein russischer Satanist, der vier Teenager abschlachtete und zwei von ihnen enthauptete und teilweise verspeiste, wurde von Präsident Wladimir Putin begnadigt, nachdem er in einer berüchtigten Sträflingseinheit gegen die Ukraine gekämpft hatte. Nikolai Ogolobyak (33) wurde 2010 wegen Mordes und Leichenschändung zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

    Ogolobyak und andere Satanisten enthaupteten zwei ihrer vier Opfer und schnitten ihnen anschließend Herz und Zunge heraus, die sie dann frittierten und aßen, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Ogolobyak sollte im Jahr 2030 entlassen werden, wurde aber in die berüchtigte russische Sträflingseinheit "Sturm Z" aufgenommen und nach sechs Monaten Fronteinsatz in der Ukraine von Putin begnadigt, wie sein Vater dem Nachrichtenportal 76.ru bestätigte.

    red, 20 Minuten
    Akt.