Vor 1997 gebaut? Paris sperrt alte Autos aus!

Die französische Hauptstadt verbannt per 1. Juli alle Autos, die vor 1997 gebaut worden sind, und Motorräder die älter als 1999 sind, um Smog zu verhindern. Und zwar an Werktagen von acht Uhr morgens bis 20 Uhr abends.

Die französische Hauptstadt verbannt per 1. Juli alle Autos, die vor 1997 gebaut worden sind – und zwar an Werktagen von acht Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Das gleiche gilt für Motorräder, die älter als 1999 sind.

Die Stadtregierung möchte so die Luftqualität verbessern, mit der Paris schon seit langem zu kämpfen hat. Besonders Smog setzt der Metropole zu, weswegen bereits Lkws, Busse und andere Großfahrzeuge nicht mehr mit Diesel fahren dürfen.

Verbot soll noch weiter gehen

Zwar wären nur rund zehn Prozent der Fahrzeuge auf den Pariser Straßen von der neuen Regelung betroffen, doch diese sollen aufgrund veralteter Verbrennungsmotoren für bis zu 50 Prozent der Luftverschmutzung verantwortlich sein. Geplant ist sogar, dass ab dem Jahr 2020 keine Autos, die älter als zehn Jahre sind, unterwegs sein dürfen.

Autofahrer gehen bereits auf die Barrikaden, da das neue Gesetz die Ärmsten am härtesten trifft: Jene mit wenig Einkommen, die sich kein neues Autos leisten können aber trotzdem auf ihr Fahrzeug für den Arbeitsweg – oder gar die Arbeit selbst – angewiesen sind.

Sonderfall Oldtimer

Auch Oldtimer sind von dem Fahrverbot betroffen, allerdings gibt es Gespräche, bei ihnen eine Ausnahme zu machen. Dann können Touristen Schönheiten wie die Citroën DS nicht nur am Wochenende bewundern.

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