Kurz vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern sorgt Vinicius Junior für Aufsehen: Der Real-Star übt offen Kritik an seinem ehemaligen Trainer Xabi Alonso.
"Es war eine schwierige Zeit. Ich habe viele Spiele bestritten, aber nur wenige Minuten bekommen", erklärte der Flügelspieler. Jeder Coach habe seine eigene Philosophie, so Vini weiter, doch er habe die Anforderungen Alonsos nicht richtig umsetzen können. "Ich habe keinen Draht zu ihm gefunden", gab der 25-Jährige ehrlich zu auch wenn er betonte, aus dieser Phase viel mitgenommen zu haben. Offiziell wurde die Trennung im Jänner zwar als einvernehmlich dargestellt, doch Berichte über Spannungen im Hintergrund verdichten sich.
Ganz anders fällt sein Urteil über Alonsos Nachfolger Álvaro Arbeloa aus. Zwischen beiden habe es "eine großartige Verbindung" gegeben. Auch sportlich läuft es unter Arbeloa rund: 19 Siege aus 24 Ligaspielen sowie ein deutliches 5:1 gegen Manchester City in der Champions League sprechen für sich. "Er hat mir immer vertraut und mir klar gesagt, was ich tun soll", so Vinicius.
Selbst tritt der Brasilianer selbstbewusst auf. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, eine Verlängerung ist denkbar allerdings zu seinen Bedingungen. "Ich genieße das Vertrauen des Präsidenten und des Klubs. Zur richtigen Zeit werden wir verlängern, damit ich noch lange hier bleiben kann. Das ist mein Traumverein", sagte Vini. Mit Blick auf das Duell gegen Bayern erwartet er ein enges Spiel: "Es wird kompliziert, am Ende werden die Top-Spieler den Unterschied ausmachen."