Kurz vor dem Eurovision Song Contest in Wien sorgt ein Facebook-Posting von Autor Robert Sommer für Wirbel. Ziel seiner scharfen Kritik: Schauspieler und ESC-Moderator Michael Ostrowski.
Sommer stellt gleich zu Beginn klar, dass er Ostrowski politisch und gesellschaftlich in manchen Punkten durchaus nahesteht – persönlich aber nicht. Der Grund dafür liege weit zurück. "Seine Illoyalität bleibt mir ewig in Erinnerung."
Konkret erinnert er an ein Ereignis aus dem Jahr 2004. Damals habe sein "damaliger Chef und Freund Michael Kuhn" Ostrowski mit der Moderation eines großen Fußballfests der "Krone" betraut. Für Sommer ein folgenschwerer Fehler: "Es wurde ein klassisches Eigentor."
Der Vorwurf von Sommer wiegt schwer. Ostrowski habe die Bühne laut ihm genutzt, um sich über genau jene Zeitung lustig zu machen, die ihn engagiert hatte. "Er nützte die mediale Gelegenheit, um die Zeitung, die ihn dafür bezahlte, lächerlich zu machen", schreibt Sommer. Der Auftritt sei sogar "zum größten Skandal in der Geschichte dieser Veranstaltung" geworden.
Dabei betont Sommer, dass er selbst kein besonderer Verteidiger der "Krone" sei, dennoch ziehe er eine klare Grenze: "Ich bin loyal!" Genau das wirft er Ostrowski im Umkehrschluss vor, nicht zu sein.
Besonders drastisch fällt dabei seine Wortwahl aus. Ostrowski sei für ihn "ein Kuckucksei, das sich gerne in ein fremdes Nest legt, um es dann zu beschmutzen."
Mit Blick auf den anstehenden ESC, den Ostrowski gemeinsam mit Victoria Swarovski moderieren wird, schließt Sommer mit einem sarkastischen Seitenhieb: "Ich wünsche dem ORF für den Eurovision Song Contest viel Glück!"