"Wenn man nicht mehr da ist"

Vor Horror-Crash: Sänger sprach über eigenen Tod

Wochen vor seinem Tod sprach Oliver Tree offen über sein Testament. Seine Worte wirken heute schaurig.
Heute Entertainment
17.06.2026, 10:27
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Es ist eine Tragödie, die die Musikwelt erschüttert: Oliver Tree (†32) starb am Sonntag beim Hubschrauber-Absturz in Rio de Janeiro. Jetzt taucht ein Interview von vor wenigen Wochen wieder auf, in dem sich der US-Star ausgerechnet mit seinem eigenen Tod beschäftigte.

Ende April war Tree im Podcast "Zach Sang Show" zu Gast, passend zu seinem absurden Künstler-Image verkleidet als Shrek, um sein neues Album zu bewerben. Im Gespräch kam er auf sein Testament zu sprechen, das er offenbar längst geregelt hatte.

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Sein Vermögen, so erklärte er, solle nach seinem Tod nicht an seine Familie gehen, sondern gänzlich an junge Künstler. Dafür habe er eine eigene Stiftung mit dem skurrilen Namen "Dr. Oliver Tree's Art Grants for Baby Geniuses" gegründet.

Das Geld solle ausschließlich in das tatsächliche Erschaffen von Kunst fließen, nicht in Ausbildung oder den Kauf von Equipment. Ein Komitee solle entscheiden, wer gefördert wird. Tree hoffte, dass die Stiftung "hundert Jahre" lang bestehen würde, gespeist vor allem aus den Tantiemen seiner Musik.

Dass seine Kunst gerade nach seinem Tod an Wert gewinnen würde, war ihm bewusst. "Wenn ich tot bin, wird meine Kunst weiter Tantiemen abwerfen und wahrscheinlich mehr wert sein als jetzt. Die Leute werden endlich meine bescheuerten Videos und Songs schätzen", sagte er.

Und fügte einen Satz hinzu, der heute besonders schwer wiegt: "Dann schätzen einen die Leute, wenn man nicht mehr da ist."

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