Jetzt ist sie offiziell bereit für Europas größte Musikshow: In der Wiener Stadthalle wurde am Dienstagvormittag die Bühne für den Eurovision Song Contest 2026 feierlich eröffnet. Bundespräsident Alexander Van der Bellen gab mit einem symbolischen Druck auf den Startbuzzer den Startschuss für das Mega-Event.
Im Anschluss bekamen die Gäste bei einer spektakulären Lichtshow einen ersten Eindruck davon, was die Bühne technisch leisten kann. Die Inszenierung zeigte eindrucksvoll, welche Möglichkeiten den Künstlern bei ihren Auftritten in den kommenden Wochen zur Verfügung stehen werden.
Der Eurovision Song Contest sei eine Feier der Vielfalt, betonte das Staatsoberhaupt bei der Eröffnung. Die Show verbinde Menschen über Grenzen hinweg und zeige, wie unterschiedlich Europa sei – und zugleich, wie gut es zusammenfinden könne. Auch ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher freut sich: "Der Eurovision Song Contest in Wien wird ein Event für alle sein und eine Show, die die Herzen höher schlagen lässt.“
Hinter der Bühne steckt enorme Arbeit: Die Konstruktion misst rund 2.000 Quadratmeter und bringt etwa 210 Tonnen auf die Waage. In Spitzenzeiten waren bis zu 300 Personen gleichzeitig im Einsatz, teils rund um die Uhr. Mehr als 2.000 Lichtkörper, tausende LEDs und modernste Kameratechnik sollen für eine spektakuläre TV-Show sorgen.
Auch die Proben laufen bereits auf Hochtouren. Seit wenigen Tagen wird in der Halle intensiv getestet, täglich stehen bis zu elf Stunden Proben auf dem Programm. Die ersten offiziellen Bühnenproben der Delegationen beginnen Anfang Mai.
Der Start des Eurovision Song Contest rückt damit immer näher: Die erste von insgesamt neun Shows ist für den 11. Mai geplant, das große Finale steigt am 16. Mai zur besten Sendezeit.