In Kroatien spitzt sich die Wetterlage erneut zu. Der staatliche Wetterdienst DHMZ hat für Teile des Landes die höchste Warnstufe ausgerufen. Ab Mittwoch drohen heftige Sturmböen, die laut Prognosen Spitzen von bis zu 130 km/h erreichen können.
Im Video: Wiener Familie will ans Meer, landet im Winter-Wahnsinn
"Vorsicht vor umherfliegenden Trümmern!", mit diesen Worten schlagen die Meteorologen Alarm. Sie rechnen mit umstürzenden Bäumen, Schäden an Gebäuden sowie massiven Problemen im Verkehr und bei der Energieversorgung.
Schon in den vergangenen Tagen hatte extremes Wetter Teile des Landes getroffen. Nun dürfte sich die Lage erneut verschärfen. Besonders von Mittwoch bis Freitag wird unbeständiges Wetter erwartet, begleitet von kräftigem Wind und wiederholten Niederschlägen. Betroffen sind vor allem das Landesinnere, die dalmatinischen Inseln und der Süden.
Auch in den Bergen kann es wieder schneien. Im Hochland sind Sturmböen möglich. Entlang der Adriaküste wird vor kräftigen Bora-Winden gewarnt, die sich stellenweise zu Orkanböen entwickeln können - insbesondere rund um das Velebit-Gebirge.
Bereits am Dienstag gilt in der Region Rijeka die zweithöchste Warnstufe mit erwarteten Böen bis 100 km/h. Ab Mittwoch wird die Lage noch gefährlicher: In Rijeka sind bis zu 120 km/h möglich, im Raum Split sogar bis zu 130 km/h.
Besonders kritisch ist die Situation auf See. Für mehrere Küstenabschnitte wird vor extrem gefährlichen Bedingungen gewarnt. Die Behörden raten daher ausdrücklich davon ab, sich in Küstennähe aufzuhalten oder Reisen in diese Regionen anzutreten.
Eine Entspannung der Wetterlage wird frühestens gegen Ende der Woche erwartet.