Leserreporter Kurt war am Freitag mit seiner Familie auf dem Weg nach Kroatien, als sich die Wetterlage plötzlich dramatisch zuspitzte.
Auf der Autobahn zwischen Zagreb und Rijeka ging plötzlich nichts mehr: Schnee, Eis und glatte Fahrbahnen machten die Strecke zur gefährlichen Rutschpartie.
Offenbar wurden die kroatischen Räumdienste von den enormen Schneemengen völlig überrascht.
Glück im Unglück: Kurt hatte noch Winterreifen montiert. So konnte er seine Fahrt – wenn auch deutlich langsamer – sicher fortsetzen.
Doch nicht nur auf den Straßen herrschte Chaos. Ein heftiger Orkan traf das Land innerhalb von 24 Stunden mit voller Wucht. Laut Berichten kam es zu über 900 Einsätzen von rund 2.800 Feuerwehrleuten. Besonders betroffen: die Hauptstadt Zagreb.
Dort standen sämtliche 50 freiwilligen Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr im Dauereinsatz. Umgestürzte Bäume, beschädigte Dächer und verletzte Personen sorgten für dramatische Szenen. Für Schreckmomente sorgte auch der Einsturz eines Vordachs beim Rebro-Krankenhaus.
Auch im Umland von Zagreb sowie in den Regionen Krapina-Zagorje und Primorje-Gorski Kotar mussten Einsatzkräfte dutzendfach ausrücken. Der Osterurlaub am Meer begann für viele damit ganz anders als geplant – nämlich im Schnee statt in der Sonne.