Wo Bleifüße geblitzt werden

Vorsicht! Jetzt wechselt mobiles Geheim-Radar den Ort

Regelmäßig wechseln mobile Radargeräte ihren Standort. Doch nicht überall wird der genaue Platz bekannt gegeben. In einer Gemeinde ist das anders.
Oberösterreich Heute
01.07.2024, 03:00
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Bleifüßen geht es jetzt an den Kragen: Immer mehr Gemeinden verwenden im Kampf gegen Temposünder mobile Radargeräte, die total unauffällig in unscheinbar wirkenden Pkw versteckt sind. Das bedeutet für Raser: Sie werden geblitzt, ohne es zu merken.

Im hinteren Bereich sind Blitzer eingebaut, die durch die Scheibe fotografieren. Eingesetzt werden die Wägen vor allem in Wohngebieten, wo sie quasi unscheinbar zwischen anderen Fahrzeugen parken. "Heute" hat berichtet.

Gemeinde gibt neue Radar-Plätze bekannt

In Ried im Innkreis gibt es mehrere Radar-Autos. Im Gegensatz zu Traun (Bez. Linz-Land) gibt die Bezirkshauptstadt den Ort der eingesetzten Geräte monatlich im Internet bekannt.

"Die Standorte der mobilen Messeinheiten sind ab 27. Juni 2024 Friedrich-Thurner-Straße und Weberzeile", hat die 12.500-Einwohner-Stadt jetzt auf ihrer Website geschrieben.

122 km/h zu schnell gefahren

Kürzlich führten Polizeibeamte Geschwindigkeitsmessungen auf der Packer Straße Höhe Enzelsdorf (Bez. Völkermarkt/Kärnten) durch. Sie staunten nicht schlecht, als ein Pkw in der dortigen 70 km/h Beschränkung mit 192 km/h an ihnen vorbeiraste. Der Lenker fuhr mit 122 km/h zu schnell.

Der 19-jährige Lenker wurde kurz darauf an seiner Wohnadresse angetroffen. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.

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