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VW droht der Rückkauf von 115.000 US-Autos

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:02

Die nächste Hiobsbotschaft für VW aus den USA: Weil die Vereinigten Staaten strengere Umweltgesetze haben als Europa, wird der Konzern wohl über Hunderttausend Autos vom Kunden zurückkaufen müssen. Außerdem stehen eine Klage in Milliardenhöhe und eine weitere Sammelklage von Kunden an.

 

oder ein Software-Update reichen, um die Wägen zu "reparieren".

In den USA hingegen brauen sich für den Konzern aus Wolfsburg düsterste Gewitterwolken zusammen. Drei große Probleme kommen auf VW zu.

1. US-Umweltbehörde klagt in Milliardenhöhe 

Wegen der manipulierten Abgaswerte will die . Die genau Höhe der Klagssumme steht noch nicht fest, kolportiert wurden jedoch an die 20 Milliarden Dollar, andere Medien sprechen von bis zu 46 Milliarden Dollar. Vergleichbare Prozesse mit anderen Autokonzernen zeigen aber, dass nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird. Toyota wurde laut der "Süddeutschen Zeitung" auf 58 Milliarden verklagt, zahlen musste die Firma schließlich "nur" 34 Millionen, also nicht einmal ein Tausendstel.

2. Sammelklage von über 500 US-Privatkunden

Momentan werden in San Francisco die Klagen von Privatkunden zusammengesammelt. Über 500 Einzelklagen werden dort zur leichteren Abwicklung gebündelt. Es könnte sein, dass der Klagsort noch verlegt wird und die Sammelklage mit der Klage der Umweltbehörde zusammengelegt wird. 

3. Rückkauf von 115.000 Autos

Die Abgasrichtlinien in den USA sind strenger als die in Europa. Während es bei uns reicht, ein Sieb einzubauen oder ein Update zu machen, müsste jeder betroffene VW, Audi oder Porsche in USA für weit längere Zeit in die Werkstatt, um den Wagen straßenfit zu machen. Laut "Süddeutscher" müsste der Abgasstrang neu konstruiert und zugelassen werden. Das kostet Zeit und Geld.

Laut internen Informationen geht man beim Konzern aus, dass ein Fünftel aller betroffenen Autos in den USA zurückgenommen werden müssen. Es geht um 115.000 Exemplare! Der Konzern hofft, die alten Autos gegen einen stark verbilligten neuen austauschen zu können. Im Jänner soll eine Entscheidung im Konzern fallen.

 

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