"Wadl virerichten" – Polizist wieder im Chefsessel

Der Vorfall bei der Polizei in der Steiermark sorgte im November 2019 für Schlagzeilen (Symbolbild).
Der Vorfall bei der Polizei in der Steiermark sorgte im November 2019 für Schlagzeilen (Symbolbild).Elmar Gubisch / picturedesk.com
Alexander Gaisch, jener Polizist, der einem Kollegen die "Wadln virerichten" wollte, weil dieser ihn nicht erkannte, kehrt wieder in sein Amt zurück. 

Jener Polizist, der 2019 durch eine Notruf-Affäre zu großer Bekanntheit kam, kehrt nun wieder zurück in seine alte Funktion. Somit kehrt Alexander Gaisch wieder zurück in das Amt des stellvertretenden Landespolizeidirektors der Steiermark. Dieser attackierte im November des Vorvorjahres einen Kollegen am Telefon, als er ein verbotenes Feuerwerk melden wollte, und der Beamte am anderen Ende der Leitung ihn trotz Namensnennung nicht erkannte. 

Audio-Mitschnitt wurde publik

Von "Wadl virerichten" war in dem Gespräch die Rede. Der Mitschnitt des Telefonats gelangte damals an die Öffentlichkeit, woraufhin Gaisch von seinem Stellvertreteramt abgezogen und einer anderen Dienststelle zugeteilt wurde. Nach einer Diversion und einem öffentlichen Brief, in dem er sein Vorgehen bereut, übernimmt er nun wieder seinen Posten. 

Das vermeldet die APA am Dienstag unter Berufung auf einen Polizeisprecher. Vorausgegangen war eine kurzfristige Anberaumung einer Pressekonferenz für Dienstagvormittag. Dann wird Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Personalie offiziell verkünden, die wohl auch weiterhin für reichlich Diskussionsstoff sorgen dürfte. 

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