Ein Video von den Strandferien einer Ukrainerin in der Türkei macht derzeit in den sozialen Medien die Runde. Darin brüstet sich ein junger Mann, bei dem es sich um einen Wagner-Söldner handeln soll, mit den vielen Ukrainern, die er laut eigenen Angaben im Laufe des Krieges in der Ukraine getötet habe.
Dazu zeigt er auf seinem Handy Bilder, die seine Opfer zeigen sollen. Neben ihm sitzt eine Frau, in der Mitte der beiden steht ein Kinderwagen. Das Hotel in der Türkei soll den Mann mittlerweile rausgeschmissen haben.
Verschiedene Accounts auf Twitter schreiben zudem, dass die Türkei erwäge, den Mann des Landes zu verweisen – unabhängig verifizieren lässt sich dies nicht.
Russland soll unterdessen über 180.000 Soldaten an die beiden Hauptfrontlinien im Osten des Landes entsandt haben. "Mehr als 180.000 russische Truppen wurden im gesamten Verantwortungsbereich der östlichen Streitkräfte stationiert, konzentriert zwischen Ljman und Kupjansk", berichtet Serhii Cherevatyi, der Sprecher der östlichen Streitkräfte.
Die Truppen umfassten "Luftangriffs- und mechanisierte Einheiten, Einheiten der Bars-Kampfarmee-Reserve und Soldaten der Sturmtruppenkompanie Storm Z", die auch verurteilte Verbrecher rekrutiere.
Gleichzeitig berichtet das ukrainische Verteidigungsministerium von "heftigen Zusammenstößen" in der Nähe von Bachmut. "Die Kontrolle über dieselben Positionen kann zweimal am Tag verloren und wiedergewonnen werden", schildert die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maliar.