Leo DiCaprio kennt den Grund für die Waldbrände

Waldbrände in Kalifornien bedrohen mehrere Städte, die Zahl der Toten steigt auf 25 – die Entwicklungen im Ticker.

In Kalifornien sind rund 150.000 Menschen auf der Flucht vor Waldbränden. Die Zahl der Toten ist auf mindestens 23 angestiegen.

Mehrere Tote wurden in ihren Autos aufgefunden, andere außerhalb ihrer Fahrzeuge und Häuser. Der Brand zerstörte der Feuerwehr zufolge außerdem über 6000 Gebäude.

Filme und Fotos auf Twitter zeigen das Ausmaß der Zerstörung.

Katastrophale Zerstörung

Die sich rasch ausbreitenden Flammen bedrohen mehrere Städte im Norden und Süden des US-Bundesstaates. Das Feuer gilt inzwischen als das gravierendste seit mindestens hundert Jahren. Die Waldbrände im Norden des Bundesstaates führten zu stellenweise katastrophaler Zerstörung. Wie die Feuerwehr mitteilte, breiteten sich die Brände durch auffrischende Winde extrem schnell aus. Demnach soll das Feuer Flächen von der Größe von sechs Fußballfeldern in nur einer Minute entflammt haben.

Insgesamt mussten weit mehr als 150.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Schulen wurden geschlossen, Freizeitaktivitäten und Sportveranstaltungen abgesagt. Viele Menschen müssen in ihren Autos übernachten. Tausende Feuerwehrleute aus mehreren Bundesstaaten kämpften gegen die Flammen.

Neben dem sogenannten Camp Fire mit einer Größe von mehr als 30.000 Hektar in der Gegend von Paradise tobten im Süden des Staates, mehr als sieben Autostunden entfernt, zwei weitere Großbrände – einer davon mit einer Größe von mehr als 14.000 Hektar im Ventura County in der Nähe der Millionenmetropole Los Angeles. Betroffen ist auch Thousands Oaks, wo die Einwohner erst einen Tag zuvor durch ein schweres Gewaltverbrechen mit zwölf Toten in Angst und Schrecken versetzt worden waren.

Tausende mussten flüchten. (Video: AP, Storyful)

Promi-Villen zerstört

Kim Kardashian West, Guillermo del Toro und andere Promis haben ihre Anwesen im Süden Kaliforniens wegen des Waldbrands verlassen. Einzelne Promivillen wurden bereits zerstört.

TV-Star Kardashian veröffentlichte ein Video von einem Gebiet in Flammen und schrieb dazu "Betet für Calabasas". Sie habe ihre Sachen eine Stunde lang gepackt, danach sei ihre Wohngegend evakuiert worden. Später fügte sie auf Twitter hinzu, die Flammen hätten ihr Grundstück und ihr Haus in Hidden Hills erfasst.

Der Regisseur del Toro ("Shape of Water") und die früher als Bruce Jenner bekannte Ex-Athlethin Caitlyn Jenner wussten nicht, was mit ihren Häusern geschehen war.

Das Anwesen des Regisseurs Scott Derrickson ("Doctor Strange") wurde indes von den Flammen zerstört. Er sei in Sicherheit, erklärte er.

Schauspielerin Alyssa Milano hatte zunächst Schwierigkeiten, ihre fünf Pferde zu retten. Später schrieb sie: "Meine Pferde sind endlich sicher. Meine Kinder sind sicher. Mein Haus ist in Gefahr ...aber alles mit Herzschlag ist in Sicherheit. Danke an alle für eure Anteilnahme."

Auch der Schauspieler Leonardo di Caprio meldete sich zu Wort: Der Grund für die Brände seien "Klimaerwärmung und eine historische Dürre". Schauspielerin Patricia Arquette meinte: "Vielleicht würde Trump gerne zusehen, was passiert, wenn Kalifornien damit droht, keine Bundessteuern mehr einzuzahlen".

(red)

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