Keine Gnade für radikalisierte Personen fordert der niederösterreichische Asyl-Landesrat Gottfried Waldhäusl eine Woche nach dem Terroranschlag in Wien. "Diese Menschen sind schlichtweg unbelehrbar, sie gehören daher entweder lebenslang hinter Gitter oder umgehend des Landes verwiesen - inklusive lebenslangem Einreiseverbot", sagt er.
Der Attentäter von Wien war bekanntlich wegen der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung bereits in Haft gewesen, wurde aber als resozialiert angesehen und vorzeitg entlassen. "Eine Resozialisierung ist unmöglich, weil es sich meines Erachtens um abnorme Rechtsbrecher handelt und hier ist mir die Gefahr für die niederösterreichische Bevölkerung einfach zu groß", meint Waldhäusl.
Zu den beiden Verhaftungen nach dem Terror-Anschlag in St. Pölten erklärte der Landesrat zudem: "Einer davon hatte einen negativen Asylbescheid und erhielt daher bereits seit Jahren keine Mittel mehr aus der NÖ Grundversorgung. Im Gegensatz zu den gesetzlichen Gegebenheiten in Wien, wo in solchen Fällen sehr wohl Geld aus der öffentlichen Hand ausbezahlt wird. Ich bleibe dabei: In Niederösterreich gibt es keine Unterstützung für Menschen mit verwirktem Bleiberecht!"