Waldhäusl: "Heim für notorische Unruhestifter"

Bild: privat
Das Asylquartier Drasenhofen wird ein Hochsicherheitslager: "Hier landen Flüchtling mit negativem Asylbescheid, die schon aufgefallen sind."
Dass in Drasenhofen (Bezirk Mistelbach) ausschließlich auffällige Asylwerber unterkommen ("Heute" berichtete exklusiv), bestätigte am Dienstag Landesrat Gottfried Waldhäusl (FP): „Es sind dort bis zu 25 minderjährige Flüchtlinge mit rechtskräftig negativem Asylbescheid, die als notorische Unruhestifter aufgefallen sind." Auch jener Bursche, der im Heim St. Gabriel mit einer Eisenstange einen Betreuer attackiert hatte („Heute" berichtete), ist jetzt im nördlichsten Weinviertel.

Rückführung erst mit Volljährigkeit

Die strengen Sicherheitsvorkehrungen - Zaun, Security, Kameras, Ausgangssperren – sind laut Waldhäusl absolut notwendig. Herkömmliche Quartiergeber in Niederösterreich waren laut Waldhäusl nicht selten mit den Handlungen von so manchem jungen Asylwerber überfordert, wurden der Lage nicht mehr Herr.

„Übergriffe auf friedliche Bewohner, auf Polizisten oder auch auf eine Krankenschwester bei einer Kontrolle im Spital kamen leider vor. Immerhin fanden 95 Prozent der Polizeieinsätze in den Asylquartieren statt", weiß Waldhäusl. „Weil die jugendlichen Zuwanderer aber erst mit dem Erreichen der Großjährigkeit in ihre Heimat rückgeführt werden können, musste eine Lösung erarbeitet werden." (Lie)



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