Mit seinem Song "Eins, Zwei, Drei" sorgte der britische ESC-Act "Look Mum No Computer" im zweiten Halbfinale für einen der schrägsten Momente des Abends.
Neonfarben, wilde Tänzer, schrille Sounds und eine Performance irgendwo zwischen Party, Fiebertraum und kompletter Eskalation.
In der Wiener Stadthalle wurde gefeiert, getanzt – und teilweise auch ziemlich irritiert geschaut. Kurz nach dem Auftritt meldete sich ORF-Kommentator Andi Knoll mit einem trockenen Spruch zu Wort: "1, 2, 3 – wann ist es vorbei?"
Ein Satz, der sicher für den ein oder anderen Lacher sorgte. Spitze gegen Großbritannien?
Klang fast so, als hätte Knoll persönlich genug von der verrückten Nummer gehabt. Ganz so war es allerdings nicht.
Denn der Moderator stellte direkt klar: Der Satz stammte eigentlich aus einem Zuschauer-Kommentar, den er live vorgelesen hatte.
Trotzdem: Der Timing-Faktor war natürlich perfekt. Und vielleicht schwang bei Knoll ja doch ein kleines bisschen österreichischer Schmäh mit.
Zwischen Party und Reizüberflutung. Der britische Auftritt spaltete jedenfalls die Meinungen. Die einen feierten die Performance als komplett durchgeknallten ESC-Moment. Andere wirkten eher überfordert von der Reizüberflutung auf der Bühne.
Fest steht: Langweilig war "Eins, Zwei, Drei" definitiv nicht.