In Europa wird gerade das Mittagessen gemacht, in Wien bereiten sich die ersten Fans auf den Weg in die Stadthalle vor und zeitgleich laufen beim ESC bereits die ersten Stimmen ein.
Denn seit Mitternacht können Fans aus Ländern, die gar nicht am Eurovision Song Contest teilnehmen, offiziell ihre Stimmen für das zweite Halbfinale abgeben.
Heißt konkret: Auch Zuschauer aus Bosnien, Japan, den USA oder Brasilien dürfen bereits voten.
Möglich macht das das sogenannte "Rest of the World"-Voting, das inzwischen fixer Bestandteil des ESC geworden ist.
Die Grundlage dafür bildet die sogenannte Evening Preview Show vom Mittwochabend in Wien. Diese Probe fand bereits vor Publikum statt – und wurde nicht nur von den internationalen Jurys bewertet, sondern auch als offizieller Mitschnitt für das weltweite Online-Voting verwendet.
Das bedeutet: Die Auftritte, die gestern Abend in der Wiener Stadthalle zu sehen waren, zählen bereits jetzt für das finale Ergebnis.
Im Halbfinale setzt sich das Ergebnis heuer wieder aus Jury- und Publikumsvoting zusammen.
Die nationalen Jurys machen dabei 50 Prozent aus. Die anderen 50 Prozent kommen vom Publikum – inklusive des "Rest of the World"-Votings. Dieses wird wie ein zusätzliches Land behandelt und fließt als eigenes Voting in die Gesamtwertung ein.
Besonders spannend für ESC-Fans: Auf der offiziellen Voting-Seite esc.vote ist bereits jetzt ein Schnelldurchlauf aller Auftritte des zweiten Halbfinals verfügbar.
Wer dort als Region "Rest of the World" auswählt, kann sich die gestrigen Performances schon vor der heutigen Liveshow ansehen. Abstimmen können allerdings nur Nutzer mit Zahlungsmitteln aus Ländern außerhalb der teilnehmenden ESC-Staaten.
Fans aus Österreich müssen bis zum offiziellen Voting-Start warten. Da Cosmó heute seinen "Tanzschein" vortstellt, sind die Leitungen auch hierzulande nach dem letzten Auftritt offen. Cosmó selbst ist im Finale übrigens bereits fix gesetzt.