Keine Taschen erlaubt

Heftiger als Flughafen: Das ist für ESC-Fans verboten

Heute wird es erstmals richtig ernst beim ESC in Wien. Doch wer am Abend einfach zur Wiener Stadthalle spazieren möchte, sollte vorbereitet sein.
Heute Entertainment
12.05.2026, 08:50
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Schon bei der großen Opening Ceremony am Rathausplatz wurde klar: Der ESC 2026 wird ein Hochsicherheits-Event.

Lange Schlangen, Taschenverbote und genervte Fans sorgten am Sonntag bereits für Diskussionen. Viele Besucher mussten ihre Rucksäcke oder Taschen spontan in Containern verstauen, weil sie nicht aufs Gelände durften.

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Heute beim ersten Halbfinale in der Wiener Stadthalle wird nun noch strenger kontrolliert.

Sicherheitschecks wie am Flughafen

Wer in die Halle möchte, muss durch Scanner, Sicherheitskontrollen und teilweise zusätzliche Abtastungen – wie am Flughafen.

Die Polizei und zahlreiche Sicherheitskräfte sind rund um die Stadthalle massiv präsent. Besonders wegen der angespannten politischen Lage rund um einzelne Delegationen will man dieses Mal absolut kein Risiko eingehen.

Vor allem Fans sollten daher deutlich früher anreisen.

Das alles ist verboten:

  • Waffen aller Art
  • Glasflaschen und Dosen
  • Pyrotechnik
  • Laserpointer
  • Megafone
  • Trillerpfeifen
  • große Fahnenstangen
  • Koffer
  • Klappstühle
  • Scooter und Skateboards
  • Gegenstände, die als Wurfgeschoss verwendet werden könnten
  • Auch Getränke dürfen nur eingeschränkt mitgenommen werden: maximal 0,5 Liter, alkoholfrei und nur in offenen, bruchsicheren Behältern.
Was verboten ist - die ganze Liste
KI/ "Heute"

ESC ohne Fahnen? Natürlich unmöglich. Ganz frei ist man dabei aber trotzdem nicht. Pro Person ist nur eine Fahne erlaubt – maximal in Größe A2. Außerdem müssen die Fahnen aus schwer entflammbarem Material bestehen. Fahnenstangen bleiben verboten.

Zusätzlich warnen Stadt und Polizei ausdrücklich vor rassistischen, beleidigenden oder diskriminierenden Botschaften.

Bei manchen Fans sorgt die lange Liste an Regeln mittlerweile für leichte Flashbacks an die Corona-Jahre. Auch damals gab es bekanntlich zahlreiche Vorschriften, bei denen manche Menschen erst später verstanden, warum sie eingeführt wurden.

Der Unterschied: Es geht weniger um Gesundheit – sondern um maximale Sicherheit bei einem der größten TV-Events Europas.

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