"Sicherheit hat Priorität"

Security-Checks, Zoll – Wien rüstet sich für den ESC

Vom Material-Check bis zur Personalkontrolle sorgt Österreichs Sicherheitsapparat dafür, dass Stars und Fans beim ESC sicher sind.
Wien Heute
01.04.2026, 14:03
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Österreich wird im Mai 2026 Gastgeber des 70. Eurovision Song Contests – und setzt auf maximale Sicherheit für Künstler und Besucher. Die Polizei in Wien greift dabei auf jahrelange Erfahrung zurück, unter anderem vom ESC 2015.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) verschaffte sich bei einem Lokalaugenschein gemeinsam mit Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan, Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl, ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher und Stadthallen-Chef Thomas Waldner einen Überblick über die Sicherheitsvorkehrungen.

Zoll und Finanzpolizei im Einsatz

"Diese internationale Großveranstaltung ist auch für die Sicherheitsbehörden eine intensive Aufgabe. Die Exekutive wird alles Menschenmögliche für die Sicherheit der Gäste und der Bevölkerung tun. Genaue Vorbereitung, enge Zusammenarbeit und konsequente Arbeit sind Voraussetzungen dafür", erklärte Karner.

Finanzstaatssekretärin Eibinger-Miedl (ÖVP) fügte hinzu: "Die Austragung des Eurovision Song Contests ist für Österreich Freude und Verantwortung gleichermaßen. Seitens des Finanzministeriums leisten wir einen doppelten Beitrag: Unser Zoll kontrolliert die Warenlieferungen, die Finanzpolizei überprüft die Daten der Security-Mitarbeiter. Alles geschieht mit Kompetenz und in enger Zusammenarbeit mit der Polizei."

"Sicherheit hat oberste Priorität"

Auch ORF-Generaldirektorin Thurnher betonte: "Als Host Broadcaster trägt der ORF die Verantwortung für dieses größte Musikfest der Welt, bei dem die Sicherheit oberste Priorität hat. Wir verlassen uns auf die umfassende Expertise der österreichischen Sicherheitsbehörden. Zusammen mit unseren Partnerinnen haben wir eine gemeinsame Mission: ein friedliches, sicheres und verbindendes Event im Herzen Europas zu garantieren."

Wiener Stadthallen-Chef Thomas Waldner ergänzte: "Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller Beteiligten hat für uns oberste Priorität. Sie ist die Grundlage für ein erfolgreiches Miteinander. Wir freuen uns sehr darauf, den Eurovision Song Contest 2026 gemeinsam sicher und erfolgreich umzusetzen."

"Höchstmaß an Sicherheit"

Polizeivizepräsident Csefan erklärt: "Die Wiener Polizei bringt umfassende Erfahrung in der Planung und Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen bei Großveranstaltungen unterschiedlichster Art mit. Spezielle Einsatzstrukturen und strategische Koordinierung garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit."

Internationaler Erfahrungsaustausch

Innenminister Karner traf bereits seinen Schweizer Amtskollegen Beat Jans, um sich über ESC-Erfahrungen auszutauschen. Die Schweiz war Austragungsland 2025 und, genau wie Österreich, dreimal Gastgeber des Song Contests.

Auch andere Nachbarländer unterstützen den Erfahrungsaustausch. Bei Bedarf können sogar ausländische Einsatzkräfte zur Verstärkung angefordert werden – wie zuletzt bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 01.04.2026, 16:52, 01.04.2026, 14:03
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