"Brauchen viel Geduld"

Meteorologe macht Ansage zu ersehnter Regen-Erlösung

Die Hitze bleibt, die Trockenheit auch: Flächiger Regen ist frühestens in der zweiten Augusthälfte in Sicht, sagt ein Senior-Meteorologe der UWZ.
Wetter Heute
10.08.2026, 20:54
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Österreich schwitzt weiter – und wartet auf den großen Regen. Der außergewöhnlich heiße und trockene Sommer 2026 geht in die nächste Runde. Auch in der kommenden Woche bleibt es verbreitet hochsommerlich, vielerorts steigen die Temperaturen wieder über 30 Grad.

Das geht aus einer Prognose von Senior-Meteorologe Michele Salmi hervor, der seit über zehn Jahren Extremwetterlagen analysiert. Neue Temperaturrekorde zeichnen sich demnach zwar höchstwahrscheinlich nicht ab. Eine echte Wetterumstellung ist aber ebenfalls nicht in Sicht.

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Besonders bitter für ausgetrocknete Böden, Wälder und Landwirtschaft: Der Regen kommt zwar stellenweise, aber nicht dort und nicht so flächig, wie er gebraucht würde. Gewitter können in den kommenden Tagen lokal kräftig ausfallen. Sie treffen aber oft nur kleine Gebiete und ändern an der großräumigen Trockenheit wenig.

Am Dienstag zeigt sich das Wetter zweigeteilt. Vom Innviertel bis ins Nordburgenland bleibt es bei Sonne und Wolken meist trocken. Im Bergland und im Süden entstehen dagegen erneut Schauer und teils kräftige Gewitter. Im Osten wird es durch Nordwestwind weniger schwül, mit 27 bis 34 Grad bleibt es aber sommerlich heiß.

Der Mittwoch bringt nur vereinzelt Hitzegewitter über den Bergen. Sonst stehen die Chancen auf klaren Himmel gut – passend zur Sonnenfinsternis am Abend und zu den Perseiden-Sternschnuppen in der Nacht. Besonders nördlich und östlich der Alpen sind die Bedingungen günstig. Tagsüber wird es mit 26 bis 33 Grad kurzzeitig etwas weniger heiß.

Ab Donnerstag dreht der Hochsommer wieder auf. Verbreitet dominiert sonniges und trockenes Wetter, nur am Tiroler Alpenhauptkamm sind einzelne Gewitter möglich. Am Freitag und am Wochenende steigen die Temperaturen in den Niederungen erneut auf 35 bis 37 Grad.

Die entscheidende Frage lautet daher: Wann kommt endlich der Regen, der die Trockenheit beendet? Salmis Antwort bleibt ernüchternd. Trotz einzelner kräftiger Gewitter bleibt die große Entspannung vorerst aus. Vor allem im Osten bleiben Dürre und teils extreme Waldbrandgefahr bestehen.

Erst in der zweiten Augusthälfte zeichnet sich langsam eine bessere Chance auf länger anhaltende und flächige Niederschläge ab. Dann könnten auch die trockenen Regionen im Osten etwas mehr Regen abbekommen. Bis dahin bleibt es bei "viel Sonne, viel Hitze und vor allem viel Geduld".

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 10.08.2026, 21:47, 10.08.2026, 20:54