Rekordtemperaturen am laufenden Band, ausgetrocknete Flüsse und massive Ernteeinbußen sind nur ein kleiner Teil jener Fakten, die uns der Sommer in Europa bislang beschert hat. Auch in Österreich wurden bislang sechs Tage mit Temperaturen jenseits der 40 Grad registriert. Ein Kärntner Meteorologe hat einen klaren Appell: Wir müssen uns anpassen, wurscht wer jetzt Schuld ist. Wenn ihr glaubt’s, wir sind nicht schuld dran … ist okay, soll mir recht sein. Aber, was ändern müssen wir trotzdem!"
Die Wetterbeobachter "Tornado in Italia" fasst nun die beiden abgelaufenen Monate – Juni und Juli – zusammen. Dabei halten sie fest, dass diese in weiten Teilen Europas die heißesten in der vergangenen Jahrzehnte waren. Das gelte etwa für Spanien, Frankreich, Schweiz, England, Teile Deutschlands, Belgien, den Niederlanden, Portugal und teilweise auch Italien.
Zur Veranschaulichung teilt die Gruppe auf Facebook eine Grafik, die zeigt, wo genau in Europa es "so warm war wie nie zuvor"
Diese trapezförmige Grafik erinnert an die heimische Autobahnvignette. In dem hervorgehobenen Bereich sei die Durchschnittstemperatur im Vergleich zum langjährigen Mittel (1991-2020; Anm.) um 2,79 Grad überschritten worden, heißt es. Zudem habe auch die Trockenheit ein Rekordniveau erreicht.
Dass sich auch der August rekordverdächtig präsentiert, zeigt ein Blick ins Inland. Wie der Wetterdienst "UBIMET" am Montag analysiert, zeigt sich auch im ersten August-Drittel ein klares Bild.
Rückblickend zeige sich, wie enorm diese Rekordhitze wirklich war: Die Temperatur-Anomalie beträgt laut UWZ +5,4 Grad (!) über dem klimatischen Mittel 1991-2020 unserer Alpenrepublik.