Blitze, Hagel, Starkregen

Warnstufe Rot! Unwetter-Walze rollt auf Österreich zu

Die Hitzewelle hält an, gleichzeitig steigt die Unwettergefahr. In vier Bundesländern warnen Experten vor schweren Gewittern und Hagel.
Newsdesk Heute
21.06.2026, 16:50
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Während große Teile Österreichs weiter unter der anhaltenden Hitze leiden, steigt am Sonntag auch die Unwettergefahr deutlich an. Die Unwetterwarnzentrale (UWZ) schlägt für mehrere Regionen Alarm und warnt vor kräftigen Gewittern sowie Hagel.

Besonders betroffen sind laut den Meteorologen Kärnten, die Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich. Für diese Bundesländer wurde die Warnstufe Rot ausgegeben. Dort können im Laufe des Nachmittags schwere Gewitter auftreten, begleitet von Hagel.

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Auch in Teilen Tirols und des Burgenlands ist die Wetterlage angespannt. Aufgrund der markanten Entwicklungen gilt dort derzeit die Warnstufe Orange.

Hitzewelle setzt sich fort

Die aktuelle Hitzewelle setzt sich indes auch zu Beginn der neuen Woche fort und soll noch deutlich über die Wochenmitte hinaus anhalten. Gleichzeitig steigt in der sehr energiereichen Luftmasse die Wahrscheinlichkeit für teils kräftige Hitzegewitter.

Bereits am Montag rechnen die Wetterexperten vor allem in der Osthälfte Österreichs mit teils starken Gewittern. Lokal besteht dabei Unwettergefahr. Besonders große Regenmengen innerhalb kurzer Zeit sowie Hagel können für Probleme sorgen.

Erst zur Wochenmitte dürfte sich die Lage etwas beruhigen. Dann geht die Neigung zu Gewittern nach derzeitigen Prognosen wieder zurück.

Die Prognose im Detail

Am Sonntag ziehen im Nordosten von der Früh weg vereinzelt Schauer durch. Ab dem Vormittag entwickeln sich im östlichen Berg- und Hügelland Gewitter, welche sich im Tagesverlauf in den Süden und stellenweise auch bis ins Flachland ausbreiten. Ganz im Westen gehen nur einzelne Hitzegewitter nieder und der Sonnenschein dominiert, zumindest zeitweise lässt sich aber überall die Sonne blicken. Passend zum astronomischen Sommeranfang gibt es heiße und sehr schwüle 28 bis 35 Grad.

Der Montag startet meist trocken und gebietsweise sonnig, Restwolken lockern in der Früh rasch auf. Ab Mittag bilden sich im Berg- und Hügelland wieder einige Gewitter, auch im östlichen Flachland steigt die Gewitterneigung am Nachmittag vorübergehend an. Insgesamt bleibt aber der freundliche Wettercharakter mit einigen Sonnenstunden vorherrschend. Von lokalen Gewitterböen abgesehen weht mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 und 34 Grad.

Am Dienstag scheint verbreitet die Sonne, lediglich von der Tauernregion über die Obersteiermark bis ins Most- und Waldviertel halten sich Wolken. Vor allem dort sind am Nachmittag auch neuerlich heftige Gewitter einzuplanen, dabei frischt der ansonsten nur schwache Wind vorübergehend kräftig auf. Eine geringe Gewittergefahr besteht am Nachmittag auch im Donauraum und in den südlichen Becken, trocken bleibt es im Rheintal und ganz im Osten. Die Temperaturen erreichen 28 bis 34 Grad.

Der Mittwoch hat wenig Änderung zu bieten, Sonnenschein und Hitze dominieren das Wettergeschehen. Einzelne und dann durchaus kräftige Gewitter gehen am Nachmittag über dem südlichen Bergland nieder, verbreitet bleibt es aber trocken. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus nördlichen Richtungen liegen die Höchstwerte zwischen 28 und 34 Grad.

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