Warum ein Radservice im Herbst wichtig ist

Besonders die Kette gehört gepflegt
Besonders die Kette gehört gepflegtiStock
Der Herbstbeginn muss nicht gleich das Ende fürs Radfahren bedeuten – ein Radservice bereitet das Rad ideal auf die kalte Jahreszeit vor.

Ich will es ja nicht wahrhaben, aber die Zeit fürs Schönwetterradeln scheint langsam vorbei zu sein. Für mich aber kein Grund, mein Fahrrad einzuwintern. Im Gegenteil, nachdem ich mir die halbwegs richtige Bekleidung zugelegt habe, soll jetzt auch mein Bike fit für die kalte Jahreszeit gemacht werden. Ein Radservice muss her, das erste Mal überhaupt – und es ist dringend nötig. Besonders die Bremsen sollte sich ein Experte anschauen, neue Beläge wären vielleicht auch nicht schlecht. Unbedingt geölt gehört sicher die Kette. Die wird von mir leider viel zu wenig wertgeschätzt. Obwohl eine Pflege ganz einfach wäre.

Beliebter Hack: Zwei Zahnbürsten zusammenkleben und damit grobe Verunreinigungen entfernen. Im Fachhandel kostet ein Service zwischen 50 und 100 Euro, wie meine Internetrecherche ergeben hat. Rechtzeitig Termin buchen, lohnt sich. Gratis Radchecks gibt's übrigens von "Fahrrad Wien". Das nächste Mal am 24. Oktober von 14 bis 17 Uhr beim Radmotorikpark Kaisermühlen

Nicht jede Radabstellanlage ist auch brauchbar

Für Wiener, die über der Donau wohnen, ist der Gewerbepark Stadlau eine wichtige Einkaufsmöglichkeit: Er bietet zahlreiche Geschäfte, liegt direkt an der Autobahn, und es stehen 2.600 Parkplätze zur Verfügung. Für Autofahrer ideal, meist können sie direkt vor dem Shop parken.

Nicht ganz so attraktiv ist die Stellplatzsituation für Radfahrer. Erstens sind die Abstellmöglichkeiten für Drahteseln überschaubar, zuletzt wurden sogar welche entfernt. Dazu kommt, dass sie oft sehr weit auseinander stehen. Den Luxus, einen Stellplatz vor jedem Laden zu haben, haben dort nur Kfz-Lenker.

Vorderradklemmen sind nicht sicher.
Vorderradklemmen sind nicht sicher.Privat

Zweitens bietet der Großteil der Abstellplätze keine Sicherheit: Zwei Drittel sind sogenannte "Vorderradklemmen", wo eben nur das Vorderrad abgesperrt werden kann. Außerdem sind diese Abstellplätze echte Felgenkiller. Und an einem Ort steht die – sicher gut gemeinte – Anlage sogar so ungeschickt, dass man nur ein einziges Rad abstellen kann. Außer man will Autofahrer behindern. Hier gibt's jedenfalls viel Aufholbedarf. Das gilt aber übrigens für viele Radabstellanlagen in der ganzen Stadt.

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