Warum man das Bett in der Früh NICHT machen sollte

Über Nacht sondert jeder Mensch Schweiß ab, dieser sollte "abtrocknen" können. 
Über Nacht sondert jeder Mensch Schweiß ab, dieser sollte "abtrocknen" können. Bild: imago stock & people (Symbolfoto)
In der Früh das Bett zu machen, lernt man schon als Kind. Doch warum man dies nicht gleich nach dem Aufstehen machen sollte, ist weniger bekannt.

Der Tugend-Prophet der Stunde, Jordan Peterson, hatte bereits sein Buch "Die 12 Regel fürs Leben" auf dieser Grundregel aufgebaut in der Früh das Bett zu machen. Doch was das "Chaos" in den eigenen vier Wänden anlangt, sollte man besser einen Gang runterschalten. Die Ordnungs-Ambition kann nämlich gehörig nach hinten losgehen. Und das hat folgenden Grund:

Eine Matratze muss "Atmen" 

Können wir uns noch an die alten Heimatfilme erinnern, wo das Bettzeug aus dem Fenster gehängt wurde? Dieses Auslüften ist notwendig, um die Feuchtigkeit, die der Körper in der Nacht abgibt, auch trocknen zu lassen. Auch die Matratze kann so auskühlen. 

Milben-Alarm 

Wer jeden Tag gewissenhaft sofort nach dem Aufstehen den Task des Bettmachens erledigt, hat zwar vielleicht etwas für seine Routine getan, doch für die Hygiene ist dies absolut nicht förderlich.

Das hat den Grund, dass in der Restwärme Milben ein ideales Biotop finden. Sie lieben das feuchtwarme Klima und können sich so ideal vermehren. Milbenbefall - der oft unentdeckt bleibt - ist allerdings eine Gefahr für die Atemwege. Der Kot der Tiere kann auf die Dauer zu Lungenproblemen führen und eine Milbenallergie verursachen.

Deswegen: Besser das Bett ungemacht lassen, es sieht sowieso keiner.

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