Kreuzfahrt-Experte verrät

Was bei Seekrankheit wirklich hilft

Angst vor Seekrankheit hält viele vom Kreuzfahren ab. Mit den richtigen Tricks lässt sich die Übelkeit an Bord aber vermeiden.
Technik Heute
03.07.2026, 19:07
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Viele Urlauber träumen von einer Kreuzfahrt, haben aber Angst vor Seekrankheit. Dabei lässt sich das flaue Gefühl im Magen mit ein paar einfachen Methoden fast immer vermeiden - das weiß Kreuzfahrt-Experte Daniel Dorfer aus eigener Erfahrung.

Der wirksamste Tipp kostet nichts: Sobald sich ein mulmiges Gefühl einstellt, sollte man an Deck gehen und den Blick auf den Horizont richten. Die feste Linie am Meer gibt dem Gehirn die visuelle Referenz, die ihm unter Deck fehlt.

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Wie chip.de berichtet, entsteht die Übelkeit nämlich, weil Augen und Gleichgewichtssinn widersprüchliche Signale senden. Deshalb sollte man bei Seegang unter Deck weder lesen noch starr aufs Handy schauen.

Cleverer Wasserflaschen-Trick für die Kabine

Wer in einer Innenkabine festsitzt, kann sich mit einem einfachen Trick helfen: Eine gefüllte Wasserflasche auf die Seite legen und beobachten, wie der Wasserspiegel mitschwappt. Das ergibt einen künstlichen Horizont, an dem sich der Gleichgewichtssinn orientieren kann.

Schon bei der Buchung kann man vorbeugen: Eine Kabine mittschiffs auf einem mittleren Deck schaukelt am wenigsten. Eine Außen- oder Balkonkabine liefert zudem den rettenden Blick nach draußen.

Ingwer als bewährtes Hausmittel

Der häufigste Fehler ist, zu lange zu warten. Ingwer gilt als bewährtes Hausmittel gegen Seekrankheit - ob als Bonbon, Tee oder kandiert. Am besten nimmt man ihn bereits einige Stunden vor dem erwarteten Seegang ein.

Gängige Medikamente aus der Apotheke sind meist Antihistaminika, die am besten vorbeugend wirken. Nachteil: Viele Präparate machen müde. Für hartnäckige Fälle gibt es verschreibungspflichtige Pflaster.

Die gute Nachricht: Die meisten Menschen gewöhnen sich nach ein bis drei Tagen an die Bewegung, und der Körper stellt sich um. Moderne Schiffe mit ihren Stabilisatoren nehmen dem Meer zusätzlich viel von seiner Wucht.

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