Was Schröcksnadel mit dem Mayer-Sieg zu tun hat

Matthias Mayer hat Österreich Ski-Fans in Jubelstimmung versetzt. Der Kärntner gewann den Abfahrts-Klassiker von Kitz. Auch weil ÖSV-Boss Peter Ströcksnadel die Rute ins Fenster gestellt hatte.

Denn der mächtige österreichische Ski-Boss hatte den Speed-Spezialisten am Donnerstagabend noch einmal so richtig ins Gewissen geredet.

In einer Teambesprechung hatte "Schröcksi" eine Motivationsrede gehalten. Manche meinen, er hätte den Ski-Stars die Rute ins Fenster gestellt.

Was hatte der Ski-Boss gesagt? "Das werde ich jetzt nicht sagen. Aber scheinbar hat es geklappt, ist gut angekommen", so Schröcksnadel im ORF. Was auch immer der ÖSV-Präsident gesagt hatte – es wirkte. Platz zwei für Mayer im Super-G, Sieg in der Abfahrt, dazu Platz zwei für Vincent Kriechmayr.

"Man sieht jetzt: sie können mehr, als sie bis jetzt gezeigt haben. Der Druck zu Hause ist zwar groß. Vor dem heimischen Publikum zu fahren, ist aber eine Motivation", erzählte Schröcksnadel.

Besonders freute den ÖSV-Präsidenten, dass Rot-Weiß-Rot in der für ihn so wichtigen Nationenwertung Boden gutmachen konnte. Der ÖSV liegt nur noch 98 Punkte hinter der führenden Schweiz.

Trotzdem zeigt ein Blick auf den Nationencup: Weder bei Damen (2.) noch bei den Herren (4.) ist der ÖSV spitze. Bei den Herren fehlen auf die Schweiz sogar 594 Punkte.

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