Plötzlich raschelt es am Wegesrand und ein Waschbär taucht auf. Für viele Hunde ist das eine spannende Entdeckung – doch genau daraus kann schnell eine riskante Situation entstehen.
Waschbären, die ursprünglich aus Nordamerika stammen, gehen Konflikten mit größeren Tieren normalerweise aus dem Weg. Werden sie jedoch von einem Hund verfolgt oder in die Enge getrieben, können sie sich mit Zähnen und Krallen heftig verteidigen.
Laut CHIP.de können solche Verletzungen für Hunde sogar gefährlich werden. Auch Katzen und kleinere Tiere wie Hühner oder Kaninchen können mit den nachtaktiven Allesfressern aneinandergeraten.
Häufig entstehen solche Begegnungen, wenn Haustiere draußen gefüttert werden. Deshalb sollten Hundebesitzer Futter nicht offen im Freien stehen lassen – das lockt die Wildtiere an.
Beim Spaziergang sollten Hundehalter aufmerksam sein. Viele Hunde reagieren neugierig auf Waschbären oder sehen sie als Eindringlinge. Kommt der Vierbeiner zu nahe, kann sich das Tier wehren.
Besonders in der Dämmerung und nachts ist Vorsicht geboten, da die Tiere dann aktiv sind. Wer seinen Hund dort frei laufen lässt, sollte einen zuverlässigen Rückruf trainieren.
Der wichtigste Tipp: Hunde sollten Waschbären niemals verfolgen. So lassen sich gefährliche Begegnungen vermeiden.