Plötzliche Terminabsagen, ein kryptisches Posting: Fans und Freunde von TV-Star Robert Palfrader (57) mussten Anfang April plötzlich um den beliebten Schauspieler bangen, waren in absoluter Alarmbereitschaft.
Des "Kaisers" Gesundheitszustand wurde regelrecht zur Staatsaffäre – jetzt ist er genesen und meldet sich zurück. In "Heute" erklärt Palfrader, wie schlimm es wirklich um ihn stand. "Ich bin ins Landeskrankenhaus Zwettl gefahren, weil ich gespürt habe, dass da was nicht stimmt und war überrascht, dass man mich dort nicht mehr nach Hause lässt", erinnert sich der Schauspieler.
Beim Braunschlag-Protagonisten und Podcaster ("Hangweyrer & Palfrader) wurde eine gefährliche Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels aufgrund einer übergangenen Infektion, Anm.) diagnostiziert, die ihn tagelang völlig niederstreckte. Später siedelte der Promi-Patient in die Klinik Donaustadt – auch dort wurde es dramatisch: "Ich hatte unfassbar hohen Ruhepuls von 190", es sammelte sich schon Wasser in seiner Lunge. "Das gehört dort definitiv nicht hin."
„Ich bin nur vier Jahre jünger als mein Vater war, als er von uns gegangen ist“"Kaiser" Robert Palfraderist nach Gesundheitsproblemen nachdenklich
Zudem litt er unter hartnäckigem Vorhofflimmern und an einer Bronchitis, bekam sogar eine (teure) Defibrillatorweste umgehängt, um potenziell lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen vorzubeugen. Palfrader, der bekanntlich keine Pointe auslässt, fand das alles wirklich "nicht mehr lustig", die Ärzte sprachen von einem "Schuss vor den Bug".
Künftig will er "besser auf meinen Körper hören und mehr Zeit in der Natur verbringen" – und auch bei der Ernährung "ein wenig besser aufpassen", versprach er am Rande einer Werbeveranstaltung der Traditions-Fleischerei Radatz am "Tag des Käsekrainers".
Großer Dank gilt allen seinen Ärzten: "Ich weiß jetzt– auch wenn ich es nicht gerne zahle – wofür ich Sozialversicherungsbeiträge abliefere. Das ist gut investiertes Geld, in Amerika hat man nach so einer Behandlung wahrscheinlich Schulden..."
Eines stimmt den 57-Jährigen im "Heute"-Gespräch wirklich nachdenklich: "Ich bin jetzt nur noch vier Jahre jünger als mein Vater war, als er von uns gegangen ist. Man sieht Dinge jetzt aus einer anderen Perspektive…"