Tag für Tag klettern die Temperaturen über die 30-Grad-Marke. In vielöen Regionen wächst die Sorge um die Wasserversorgung.
Besonders angespannt ist die Lage etwa in Stall im Mölltal (Kärnten). Dort appelliert die Wassergenossenschaft an die Bevölkerung, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Gärten sollen derzeit nicht gegossen und Pools nicht befüllt werden.
"Wir haben 200 Kubik-Wasservermögen in unseren Hochbehältern. So wie es derzeit ist, verbrauchen wir circa 80 Prozent am Tag und interessanterweise wird dann in der Nacht auch verbraucht, das ist zurückzuführen auf vermutlich Beregner, die auch in der Nacht laufen, oder auch die Pools wieder auffüllen", erklärt Hans Prentner, stellvertretender Obmann der Wassergenossenschaft.
Sollte sich die Situation weiter verschärfen, könnten sogar stundenweise Wassersperren notwendig werden.
"Das wäre die letzte Konsequenz. Aber das heißt natürlich, dass dann überhaupt nichts mehr geht. Dann gibt es kein Brauchwasser mehr und auch natürlich für die Beregner nichts mehr. Aber ich denke, die Vernunft wird siegen", so Prentner.
Die anhaltende Hitze macht sich auch an anderer Stelle bemerkbar. In der Nähe von Rangersdorf musste die Feuerwehr bereits einen Waldbrand bekämpfen. Laut Einsatzleiter Rene Thaler konnte durch das rasche Eingreifen Schlimmeres verhindert werden.
"Deswegen ist das Rauchen und offenes Feuer im Wald verboten", erinnert Thaler.
Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Die Temperaturen bleiben hoch, nennenswerter Regen wird weiterhin nicht erwartet.