Experten geben Entwarnung

Wasserkocher: Wann das Aufkochen tabu ist

Bleibt im Wasserkocher Wasser übrig, kochen viele es einfach noch einmal auf. Ist das gefährlich? Experten klären auf, wer aufpassen muss.
Technik Heute
01.04.2026, 14:30
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Wer kennt es nicht: Man kocht Wasser für eine Tasse Tee, aber es bleibt etwas übrig. Am nächsten Morgen kocht man das restliche Wasser einfach noch einmal auf. Doch in vielen Bedienungsanleitungen von Wasserkochern wird genau davor gewarnt.

Die gute Nachricht vorweg: Es besteht grundsätzlich kein Grund zur Sorge. Beim mehrmaligen Aufkochen ändert sich der Gehalt an chemischen Elementen im Wasser nur geringfügig. Im Großen und Ganzen bleibt es weiterhin Trinkwasser.

Laut chip.de gibt es aber einen Grund, warum Hersteller trotzdem warnen: Bei Edelstahlkochern können sich Spuren von Nickel ansammeln. Bei Personen mit einer Nickelunverträglichkeit kann das zu allergischen Reaktionen führen.

Hersteller sichern sich ab

Mit der Warnung vor dem erneuten Aufkochen sichern sich die Hersteller der Geräte also rechtlich ab. Für die meisten Menschen ist mehrfach aufgekochtes Wasser völlig unbedenklich.

Fazit: Wasser erneut zu erhitzen, ist nicht gefährlich. Wer allerdings an einer Nickelallergie leidet, sollte zur Sicherheit immer frisches Wasser verwenden.

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