Wegen fehlenden Geldern

UNO kann weltweit immer weniger helfen

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Wegen fehlender Gelder muss die UNO ihre weltweiten Pläne für humanitäre Hilfe stark einschränken.
Newsdesk Heute
16.06.2025, 13:15
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Sicherung des Weltfriedens, der Schutz der Menschenrechte und die Einhaltung des Völkerrechts – das sind laut Eigendefinition die wichtigsten Aufgaben der Vereinten Nationen (UNO). Doch dafür ist immer weniger Geld verfügbar.

Statt der ursprünglich veranschlagten 38 Milliarden Euro für 2025 bittet die UNO nun nur noch um 25 Milliarden Euro – ein Rückgang um mehr als ein Drittel.

UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher sprach am Montag von "brutalen Kürzungen, die uns vor brutale Entscheidungen stellen". Besonders betroffen seien Programme des Büros für humanitäre Angelegenheiten (Ocha), das von den "größten Kürzungen von Finanzmitteln, die jemals den internationalen humanitären Sektor getroffen haben" spricht.

USA und Co. kürzen Gelder

Bisher flossen laut UNO nur rund 4,8 Milliarden Euro. "Alles, worum wir bitten, ist ein Prozent von dem, was ihr im vergangenen Jahr für Krieg ausgegeben habt", so Fletcher weiter. Es gehe um einen "Ruf nach globaler Verantwortung, menschlicher Solidarität und der Verpflichtung, das Leiden zu beenden".

Auslöser der Finanznot sind unter anderem drastische Kürzungen von USAID-Programmen unter Präsident Donald Trump – laut UNO um rund 83 Prozent. Aber auch andere Staaten haben ihre Zahlungen deutlich reduziert.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 16.06.2025, 14:10, 16.06.2025, 13:15
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