Weißhaidinger war am Donnerstagabend als einer der Medaillenkandidaten ins Diskus-Finale der besten Zwölf bei der EM im britischen Birmingham gegangen. Doch dieses endete mit einer herben Enttäuschung für den Oberösterreicher.
Denn Weißhaidinger landete mit einem ersten Wurf auf 63,80 Meter und zwei folgenden Fehlversuchen bloß auf dem zehnten Platz und schaffte es nicht unter die Top Acht, die den letzten Abschnitt des Wettkampfs bestritten – enttäuschend für den 34-Jährigen, hinter dessen Antreten nach Rückenschmerzen und einem Hexenschuss kurz vor dem Wettkampf ohnehin ein Fragezeichen gestanden war.
Damit gibt es keinen weiteren Zuwachs für Weißhaidingers Medaillensammlung. Er holte Olympia-Bronze 2021 in Tokio, ebenso Bronze bei der WM 2019 in Doha, sowie EM-Silber 2024 in Rom und wiederum EM-Bronze 2018 in Berlin.
Gold ging an den Slowenen Kristjan Ceh, der mit 72,51 Metern EM-Rekord aufstellte. Silber holte der Lette Mykolas Alekna mit 69,89 Metern, knapp vor dem Deutschen Henrik Janssen (69,53), der bis zuletzt auf Silberkurs gelegen war.