Weiter Rätselraten um getöteten 19-Jährigen

Die Spurensicherung leistete ganze Arbeit. Symbolbild.
Die Spurensicherung leistete ganze Arbeit. Symbolbild.GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Auch einen Tag später herrscht im Mordfall von Graz noch keine Gewissheit, was genau sich am Samstagvormittag zugetragen hat. Die Ermittlungen laufen.

In einem Zweizeiler verkündete die LPD Steiermark am Samstag via Presseaussendung, dass ein 19-jähriger Grazer durch eine Stichwunde tödlich Verletzungen erlitten hat. Auf "Heute"-Nachfrage erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hansjörg Bacher, dass sich die Ermittlungen als sehr komplex darstellen würden. Zu den Hintergründen der Tat konnte am Samstag noch keine Auskunft erteilt werden. 

Wie die "Kronen Zeitung" am Sonntag (Printausgabe) berichtet, soll das Opfer kurz vor der Tat zusammen mit einem Bekannten mit dem Taxi in die Wagner-Jauregg-Straße kutschiert worden sein. Dem Taxilenker, der auch seine eigene Freundin an Bord hatte, habe dort auf das Duo gewartet. 

Wie das Blatt weiter berichtet, sei der 19-Jährige blutüberströmt gewesen, als er zusammen mit seinem Begleiter zum Taxi zurückkehrte. Möglicherweise geschah die Tat bei oder in einem Wohnhaus, wo am Samstag noch ein Lokalaugenschein stattgefunden hat. Wirklich erkenntnisreich dürfte die Befragung des Taxi-Lenkers und des Begleiters des Mordopfers nicht gewesen sein. Letztgenannter soll wirr geredet und von Tätern in schwarzen Trainingsanzügen erzählt haben. Einen Tatverdächtigen scheint es vorerst also nicht zu geben. 

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