Weitere Abgänge bei Rapid? "Würde ich reingrätschen"

Didi Kühbauer
Didi KühbauerPicturedesk
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Diese Fußball-Weisheit gilt gerade besonders bei Rapid. Vor der Champions-League-Quali soll sich nichts mehr tun. 

Die Hütteldorfer haben am Freitagabend den Saisonauftakt mit Bravour absolviert, Toni Polsters Wiener Viktoria in der ersten Runde des ÖFB-Cups mit 6:0 aus dem Stadion geschossen. Ein lockerer Sieg vor dem ersten Saison-Highlight: der Champions-League-Qualifikation gegen Sparta Prag. Am Dienstag steigt das Zweitrunden-Hinspiel gegen die Tschechen. 

Tut sich noch etwas?

Doch vor dem wichtigen Qualifikationsspiel herrscht im Westen Wiens Unruhe. Immer wieder wird über Transfers spekuliert. Abgänge vor dem wichtigen Spiel am Dienstag wird Rapid-Coach Didi Kühbauer verhindern, wie er nach dem Cup-Erfolg klarstellte. "Wenn sich da etwas tun würde, dann kenne ich mich auch nicht mehr aus. Da gibt es ein Riesen-Veto von mir. Ganz ehrlich: da würde ich reingrätschen", so der 50-Jährige. 

Und ergänzte: "Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich da noch etwas tut bis Dienstag. Das kann man ausschließen." 

"Spieler minus zwei"

Trotzdem: das Transferfenster ist noch lang. Taxi Fountas und Ercan Kara gelten stets als Abgangs-Kandidaten, auch Maxi Ullmann wurde zuletzt mit einem Wechsel nach Deutschland in Verbindung gebracht. Ein Weiterkommen in der "Königsklassen"-Qualifikation würde zunächst wohl für Ruhe sorgen. 

Kühbauer möchte derweil seinen Kader beisammenhalten, packte Transfer-Rechenspiele aus. "Wir haben viele Spieler verloren, vier dazubekommen. Summa summarum minus zwei Spieler", blickte der Rapid-Coach auf die Abgänge von Mateo Barac, Deni Alar, Dejan Ljubicic, Marcel Ritzmaier, Yusuf Demir und Mario Sonnleitner, dem stehen mit Kevin Wimmer, Marco Grüll, Jonas Auer und Robert Ljubicic vier Zugänge gegenüber. 

"Natürlich wäre es gut, jetzt keinen Spieler mehr abzugeben. Aber alles steht in den Sternen. Wenn der eine oder andere kommen würde, hätte ich auch nichts dagegen. Wir werden sicher die Augen offenhalten", so Kühbauer weiter. Gleichzeitig erklärte der Rapid-Coach mit Blick auf die nächsten Wochen: "Der Druck ist bei uns immer groß. Da fragt keiner, ob ein Spieler gekommen oder gegangen ist. Wir müssen abliefern, ganz gleich, wie die Kadersituation ist." 

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