Bevor die sechste Verhandlungsrunde für einen neuen Kollektivvertrag im Handel startet, wird es am Donnerstag weitere Warnstreiks geben. So plant die Gewerkschaft GPA noch befristete Streiks und "verschiedenste kleine Aktionen", hieß es in einer Aussendung.
In Salzburg wurde am Mittwoch bei den Gastro-Großhändlern Metro und Transgourmet etwa zwei Stunden lang gestreikt. Aufgrund der Verhandlungen seien die geplanten Großaktionen, Streiks und "Hot-Spot-Aktionen" für Freitag vorerst ausgesetzt worden. Es geht um die Gehälter von rund 430.000 Beschäftigten.
"Wir erwarten, dass die Arbeitgeber am kommenden Freitag, dem 15. Dezember, unseren Vorschlag für einen fairen, sozial ausgewogenen Abschluss aufgreifen und endlich den Weg für einen Abschluss frei machen", so die gewerkschaftliche Chefverhandlerin Helga Fichtinger.
Auf das Angebot der Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen für eine Erhöhung der Gehälter um acht Prozent ohne soziale Staffelung hatte sich die Gewerkschaft bei der fünften Verhandlungsrunde nicht einlassen wollen.