Binnen weniger Stunden haben sich im Wiener Gänsehäufel zwei tödliche Badeunfälle ereignet. Die Einsatzkräfte wurden am Sonntag zu zwei dramatischen Rettungseinsätzen alarmiert.
Gegen 19 Uhr wurde Alarm ausgelöst, nachdem ein 24-jähriger Mann als vermisst gemeldet worden war. Einsatzkräfte suchten nach dem Badegast und konnten ihn schließlich aus dem Wasser bergen. Die eingeleitete Wiederbelebung blieb jedoch ohne Erfolg. Die Wiener Berufsrettung bestätigte den Einsatz gegenüber "Heute".
Neben mehrere Fahrzeugen der Feuerwehr samt Tauchern standen sechs Teams der Berufsrettung im Einsatz. Auch der Hubschrauber wurde zum Einsatzort alarmiert.
Bereits am Nachmittag war es im Gänsehäufel zu einer weiteren Tragödie gekommen. Kurz vor 16 Uhr ging ein 39-jähriger Mann im Bereich des Oststrands unter. Augenzeugen verständigten umgehend die Einsatzkräfte.
Die Berufsfeuerwehr rückte mit zehn Tauchern zur Suche aus. Zudem standen sechs Teams der Berufsrettung im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber beteiligte sich an der Suche nach dem Vermissten.
Für den Familienvater kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der zweifache Vater, dessen Ehefrau und Kinder ebenfalls im Gänsehäufel waren, befand sich zu lange unter Wasser. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen an Land verliefen erfolglos.
Die Angehörigen des 39-Jährigen mussten den tragischen Vorfall mitansehen. Seine Familie erlitt einen Schock und wurde noch vor Ort von der Akutbetreuung der Berufsrettung versorgt.