Neue Details bekannt

23-Jähriger stürzt beim Gänsehäufel von Partyboot – tot

Ein Wiener (23) stürzte beim Feiern von einem Partyboot in die Alte Donau. Der junge Mann ging sofort unter. An einem Tag gab es zwei Todesfälle.
Thomas Peterthalner
22.06.2026, 21:45
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Schwarzer Sonntag im Wiener Strandbad Gänsehäufel! Badegäste packten gerade ihre Sachen zusammen, als kurz vor Badeschluss um 19 Uhr plötzlich laute Hilfeschreie den Weststrand erschütterten. Ein Wiener war von einem Partyboot ins Wasser gestürzt, hatte dabei einen anderen Partygast mit in die Fluten gerissen. Doch während sich der eine retten konnte, tauchte der 23-Jährige nicht wieder auf. Freiwillige tauchten sofort nach dem Mann, fanden den 23-Jährigen unter Wasser, doch er verkrampfte zu stark und entglitt ihnen wieder.

Eine Stunde unter Wasser

Mehrere Bademeister stürzten sich daraufhin sofort ins Wasser und tauchten nach dem Opfer. Schon nach wenigen Minuten waren die Taucher der Wiener Berufsfeuerwehr vor Ort, suchten das Gebiet systematisch ab. Der verunglückte Wiener wurde laut Polizei schließlich erst nach rund einer Stunde gefunden.

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Notärztin konnte nichts machen

Der junge Mann wurde von den Profis der Berufsfeuerwehr über einen Badesteg sofort an Land gebracht, dort wartete schon die Notärztin. Auch ein Helikopter stand am Weststrand schon bereit. Sofort wurde mit der Reanimation begonnen, doch für den 23-Jährigen kam leider jede Hilfe zu spät. Der Mann verstarb.

War Alkohol im Spiel?

"Anwesende Freunde sowie Angehörige wurden durch die Akutbetreuung betreut", so ein Polizeisprecher. Weitere Ermittlungen der Wasserpolizei sind im Gange – es könnte Alkohol im Spiel gewesen sein. Die Ermittlungen dazu laufen aber noch.

Familienvater starb beim Baden

Nur wenige Stunden zuvor gab es bereits Nachmittag einen Großeinsatz der Rettungskräfte im Gänsehäufel. Am Oststrand war ein 39-Jähriger in der Alten Donau untergegangen. Seine Ehefrau sah alles mit an, schlug sofort Alarm. Auch hier funktionierte die Rettungskette perfekt, schon nach wenigen Minuten waren Taucher der Berufsfeuerwehr, Berufsrettung und Polizei am Unfallort. Ein Helikopter landete im Bad.

Vorsicht bei großer Hitze

Doch auch hier kam leider jede Hilfe zu spät. Der Wiener konnte nach rund 20 Minuten nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Seine Frau und zwei Kinder wurden noch im Gänsehäufel psychologisch betreut. Die Hitze könnte bei den Todesfällen eine Rolle gespielt – und zu Kreislaufproblemen geführt haben. Temperaturen über 30 Grad sind für den Körper eine große Belastung. Bevor man ins Wasser geht, sollte man zuerst die Beine kalt abduschen und den Körper an die Wassertemperatur gewöhnen. Bei zu schnellem Temperaturwechsel kann es zu Herzproblemen kommen.

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