Speiseöle sind aus der Küche nicht wegzudenken, sei es zum Kochen, Braten oder Verfeinern von Salaten. Doch bei der Lagerung machen viele einen entscheidenden Fehler: Sie bewahren alle Öle einfach im Küchenschrank auf. Dabei brauchen gerade hochwertige Sorten besonderen Schutz.
Wie Chip.de berichtet, sind Speiseöle empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Luft. Diese Faktoren können die chemische Stabilität beeinträchtigen und dazu führen, dass das Öl ranzig wird. Besonders Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren verlieren bei falscher Lagerung schnell an Qualität und wertvollen Nährstoffen.
Empfindliche Öle wie Kürbiskernöl, Leinöl, Walnussöl, Hanföl, Traubenkernöl und Distelöl sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Diese Sorten sind besonders reich an ungesättigten Fettsäuren, die bei Raumtemperatur rasch oxidieren. Im Kühlschrank bleiben Aroma, Frische und die gesundheitlichen Vorteile deutlich länger erhalten.
Kürbiskernöl etwa, das für seinen nussigen und intensiven Geschmack bekannt ist, bleibt gekühlt wesentlich länger frisch. Auch Leinöl, das wegen seines hohen Omega-3-Gehalts geschätzt wird, profitiert stark von der kühlen Lagerung.
Raffinierte Öle oder solche mit einfach gesättigten Fettsäuren können problemlos bei Raumtemperatur gelagert werden. Olivenöl und Rapsöl etwa sollten nicht in den Kühlschrank, da sie dort fest werden oder ausflocken können. Ein kühler, dunkler Ort wie ein Vorratsschrank reicht für diese Sorten völlig aus.
Generell empfiehlt es sich, Öle in dunklen Flaschen zu kaufen und diese immer fest verschlossen zu halten. Nach dem Öffnen sollte Öl idealerweise innerhalb von sechs Monaten verbraucht werden. Es ist ratsam, nicht mehr als zwei bis drei verschiedene Ölsorten gleichzeitig geöffnet zu haben.