Brisante Wende! Der Fall um den getöteten Kater Schmotzer in Brixen im Thale (Tirol) ist noch nicht vorbei. Nach dem Freispruch vor Gericht wird nun die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel aktiv – auch Anwalt Sascha Flatz informierte seine Fans und Follower auf seinem TikTok-Kanal.
Nach Prüfung des Gerichtsurteils und des Polizeiberichts wurde nämlich seitens der Behörde ein Verwaltungsstrafverfahren nach dem Tierschutzgesetz gegen alle vier Beteiligten eingeleitet. Die Beschuldigten können sich nun zu den Vorwürfen äußern und einen Rechtsbeistand beiziehen. Bei Bedarf können auch Sachverständige hinzugezogen werden.
"Ja, es ist möglich, dass man sich wegen derselben Sache in zwei Verfahren verantworten muss. Dazu gibt es ein Höchsturteil aus Wien in einem ähnlichen Fall", erklärt Tierschützer Flatz.
Der entscheidende Unterschied: Das neue Verfahren ist vom bereits abgeschlossenen Gerichtsverfahren wegen Tierquälerei getrennt. Es geht "nur" um mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Im Verwaltungsstrafverfahren drohen jeden einzelnen der vier Burschen Geldstrafen von bis zu 7.500 Euro. Die Unschuldsvermutung gilt.