Wende: Spielen Deutschland-Legionäre doch für den ÖFB?

Franco Foda
Franco FodaGepa
Im Abstellungs-Theater rund um die Deutschland-Legionäre deutet sich nun eine Wende an. Womöglich kann Coach Franco Foda sie doch einsetzen. 

Der Grund dafür: Das Robert Koch Institut stufte Großbritannien am Freitagabend nicht mehr als Virusmutations-Gebiet, sondern lediglich als Gebiet mit erhöhtem Coronavirus-Infektionsrisiko ein. 

Damit müssten die 20 Deutschland-Legionäre im ÖFB-Aufgebot nach dem Auftakt der WM-Qualifikation gegen Schottland in Glasgow (Donnerstag) bei der Rückkehr zu ihren Klubs nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne. 

Abstellungspflicht greift

Vereine können damit den ÖFB-Stars die Reise zum Nationalteam und einen Einsatz in Schottland nicht mehr untersagen. Laut FIFA darf die Abstellungspflicht der Vereine nur ausgesetzt werden, wenn bei der Rückkehr zu den Klubs eine zumindest fünftägige Quarantäne droht. 

Am Samstag erwarte der ÖFB nun eine endgültige Entscheidung darüber, ob alle nominierten Deutschland-Legionäre tatsächlich zum Team stoßen werden. Dabei können auch die örtlichen Gesundheitsämter mitentscheiden. 

Mit Blick auf die Reise nach Schottland hatten etwa Bayern München (David Alaba) und Borussia Mönchengladbach (Stefan Lainer, Valentino Lazaro) ihren Spielern öffentlich die Reise nach Glasgow verboten. Dafür fehlt jetzt jedenfalls die Grundlage. 

ÖFB-Teamchef Franco Foda hatte am Dienstag aufgrund der ungewissen Situation einen 43-Mann-Kadernominiert, diesen am Freitag bestätigt. Für Sonntagabend wird nun eine mögliche Reduktion der Kadergröße erwartet. 

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