Weniger Geld für "Fortnite"-Spieler

Seit der "Fortnite"-WM 2019 sind die Preisgelder stark gesunken. Heute werden deutlich geringere Summen bei den Turnieren ausgeschüttet.

In "Fortnite" finden wöchentlich Turniere statt, mit verschiedenen Preisen. um die gekämpft wird. Seit der Bekanntgabe der Preisgelder für 2021 sind die kompetitiven Spieler enttäuscht. Sie hofften auf eine gut bezahlte Saison, nachdem die Anzahl an Veranstaltungen und Turniere letztes Jahr bereits stark reduziert wurden. In letzter Zeit sind nämlich die Preisgelder teilweise stark gesunken. In einem Fall sogar um 80 Prozent: So erhält der Gewinner des "Cash Cup"-Turniers nur noch 600 statt 3.000 Dollar.

Vergleicht man die Preisgelder mit den ehemals üppigen Pools von früher, ist dies für professionelle Spieler eine Einkommensquelle, die zu versickern droht. Kein Wunder also, regen sich die Pros und Fans deswegen auf. Auf Twitter macht der Streamer Benjy "Benjyfishy" Fish seinem Ärger Luft:

"So wenig Turniere gab es noch nie und die, die es gibt, haben winzige Preisgelder. Das Game macht keinen Spaß."

Der 16-jährige Engländer ist nicht der Einzige, der diese Meinung vertritt. Einige Spieler haben den Vorschlag gebracht, die Preispools durch Crowd-Funding zu erhöhen. So tweetet der Amerikaner Nate "FaZe Nate Hill" Hill, der Entwickler Epic Games solle doch einen kleinen Prozentanteil der Einnahmen durch die Battle-Pass-Verkäufe zum Preispool hinzufügen.

Ob das tatsächlich eine Lösung für "Fortnite" wäre, ist nicht sicher, doch bei anderen Spielen wie "Dota 2" hat sich das System bewährt. Ein Viertel aller Einnahmen des Battle-Passes wird zum Pool beigesteuert – das sind rund 40 Millionen Dollar.

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