Ein bislang unbekannter Mann steht im Verdacht, zwischen Ende März und Ende April in zumindest drei Geschäften in Wien (6., Mariahilfer Straße, 1., Fleischmarkt und 1., Kärntner Straße) mit Falschgeld bezahlt und dadurch Betrugshandlungen begangen zu haben.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand gab der Tatverdächtige vor, Waren geringen Wertes kaufen zu wollen. Zunächst übergab er eine echte 100-Euro-Banknote. Unmittelbar danach täuschte er vor, den Einkauf doch mit Kleingeld bezahlen zu wollen und ließ sich die Banknote wieder aushändigen.
Da er schließlich angeblich nicht über ausreichend Münzen verfügte, übergab er erneut eine 100-Euro-Banknote, die er zuvor durch geschickte Fingerfertigkeit unbemerkt gegen eine Fälschung ausgetauscht haben soll.
Anschließend ließ er sich den Differenzbetrag in bar auszahlen. Nicht in allen Fällen gelang der Betrug. Wurde die Fälschung erkannt, verließ der Tatverdächtige das Geschäft fluchtartig und nahm die Ware mit
Der Mann ist circa 40 Jahre alt und etwa 165 cm groß. Er hat einen Tagesbart und trug meist eine schwarze Kappe mit "NY"-Logo (New York Yankees), eine schwarze Jacke und teilweise eine schwarze Umhängetasche.
Im Zuge der Ermittlungen konnten Fotos des Tatverdächtigen gesichert werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien ersucht die Landespolizeidirektion Wien nun um mediale Veröffentlichung der Bilder.
Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, unter den Telefonnummern 01-31310-62510 oder 01-31310-62800 erbeten.
Für den Mann auf den Fotos gilt die Unschuldsvermutung.