Wie Wissenschafter der Nobel-Uni Yale herausfanden, tut man nicht nur seinem Nächsten, sondern auch sich selbst etwas Gutes, wenn man anderen hilft. Das psychische Wohlbefinden wird dadurch messbar gesteigert und Stress wird abgebaut.
Wer Bekannten oder auch Fremden Hilfe anbietet, kann sein psychisches Wohlbefinden merkbar steigern, so die Studie, die im Journal "Clinical Psychological Science" veröffentlicht wurde. Probanden wurden nach einem hektischen Alltag zu ihrer seelischen Verfassung befragt, das Ergebnis war eindeutig.
Probleme, die erlebt wurden, werden als weniger schlimm erlebt, wenn während dem Tag auch anderen geholfen wird. Die Studienautorin Emily Ansell klärt auf: "An stressigen Tagen haben wir schlechte Laune und eine schlechtere seelische Verfassung als sonst. Wenn wir an solchen Tagen anderen mit kleinen Gesten das Leben erleichtern, etwa indem wir ihnen die Tür aufhalten, fühlen wir uns viel weniger gestresst."
Zu viel Stress hat für den Körper verheerende Folgen. Wer sich nicht ausreichend entspannt, oder zumindest von Zeit zu Zeit auf seinen Körper hört und sich die nötige Ruhe gönnt, hat ein erhöhtes Risiko einen zu erleiden.