Wer Ikeas Kult-Möbelstück kaufen will, braucht Geduld

Das restliche Jahr kann es noch zu Lieferschwierigkeiten bei einem der beliebtesten Produkte kommen.
Das restliche Jahr kann es noch zu Lieferschwierigkeiten bei einem der beliebtesten Produkte kommen.Michael Bihlmayer / ChromOrange / picturedesk.com
Auch Ikea spürt die Lieferschwierigkeiten im globalen Handel. Besonders betroffen seien aktuell die bei den Kunden beliebten Schränke.

Die Lieferengpässe im globalen Handel sorgen nicht nur bei Fahrradhändlern, in der Schuhindustrie und bei Apple für Kopfzerbrechen. Auch die schwedische Möbelfirma Ikea ist davon betroffen.

Ikea gibt an, im Laufe des Ende August beendeten Geschäftsjahrs einen deutlichen Abfall der Verfügbarkeit von Produkten konstatiert zu haben. Die Lieferschwierigkeiten könnten laut dem Unternehmen noch "bis ins Geschäftsjahr 2022" anhalten.

Dieses startet bei Ikea am 1. September. Besonders betroffen seien aktuell die bei den Kunden beliebten Schränke der Serie Pax und die legendären Billy-Regale.

Umsatzsteigerung trotz Lieferschwierigkeiten

Wegen der Lieferschwierigkeiten und geschlossener Geschäfte sei es ein "schwieriges Geschäftsjahr" gewesen, erklärte die Holding "Inter Ikea". Dennoch sei der Umsatz im Vorjahresvergleich auf umgerechnet 41,9 Milliarden Euro gestiegen. Das ist ein Plus von rund sechs Prozent.

Damit übersteigt der Umsatz auch den vor der Krise, der bei 41,3 Milliarden Euro  lag. Den Gewinn nannte das Unternehmen nicht. Es ist dazu nicht verpflichtet, da es nicht börsennotiert ist.

Ikea hatte Ende August rund 225.000 Angestellte weltweit. Das sind rund 8.000 mehr als im vergangenen Geschäftsjahr. 775 Millionen Kundinnen und Kunden besuchten die Möbelhäuser.

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