Wahlsieger ganz privat

Wer ist die Frau an der Seite von AfD–Siegmund?

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund feiert Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt. Doch wer ist seine Frau Julia? Ein kurzer Einblick in ihr Leben.
Newsdesk Heute
07.09.2026, 20:55
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Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der als rechtsextrem eingestuften AfD in Sachsen-Anhalt, steht nach dem Wahlerfolg im Rampenlicht. Seine Partei erreichte bei der Landtagswahl beachtliche 43,8 Prozent und wurde damit stärkste Kraft.

Während Siegmunds politisches Wirken in den Medien präsent ist, ist über sein Privatleben wenig bekannt.

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Julia Siegmund – Unterstützerin an seiner Seite

Julia Siegmund zeigte sich bereits mehrmals an der Seite ihres Mannes bei Wahlkampfveranstaltungen. Besonders am Wahlabend trat sie kurz auf die Bühne. Ulrich Siegmund bedankte sich öffentlich bei ihr: „Danke, dass du immer hinter mir gestanden hast und stehen wirst. Wir schaffen das zusammen!“

Dazu gab es einen Kuss vor jubelnden Anhängern. Wie die "MOPO" berichtet, war das Paar zuvor gemeinsam auf einem Roller zur Stimmabgabe unterwegs (siehe auch Bildergalerie oben).

In VOX-Hochzeitsshow zu sehen

Öffentliche Auftritte von Julia Siegmund sind selten. Ein größerer Einblick ergab sich 2019 durch die VOX-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“, in der sie als Pädagogin vorgestellt wurde. Dort erzählte das Paar von seinem Heiratsantrag im Urlaub in Vietnam.

Julia Siegmund brachte zudem eine Tochter aus einer früheren Beziehung mit in die Ehe. Ihren Mann beschreibt sie als "offen, spontan und witzig".

Beruf und Kontroversen

Einem Bericht von „ZDF frontal“ zufolge arbeitet Julia Siegmund als pädagogische Mitarbeiterin an einer Schule in Stendal.

In diesem Zusammenhang gab es 2025 einen Vorfall mit einem Lehrer, der im Unterricht umstrittene Aussagen über AfD-Wähler gemacht hatte und daraufhin abgemahnt wurde.

Auch Ulrich Siegmunds Vater, Andreas Siegmund, geriet schon einmal in die Schlagzeilen. Laut WDR und NDR wurde ihm vorgeworfen, Teil der Vetternwirtschaft innerhalb der AfD in Sachsen-Anhalt zu sein.

Er soll im Bundestagsbüro eines Parteikollegen beschäftigt gewesen sein. Ulrich Siegmund betonte jedoch auf X (vormals Twitter), die Anstellung sei rechtlich zulässig und die Vorwürfe seien Teil einer Kampagne gegen die Partei.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.09.2026, 20:55