Wer von WhatsApp ab Samstag ausgesperrt wird

WhatsApp schränkt den Zugang für Nutzer, die den AGBs nicht zugestimmt haben, ab Samstag ein.
WhatsApp schränkt den Zugang für Nutzer, die den AGBs nicht zugestimmt haben, ab Samstag ein.imago images/Rene Traut
Wer es noch nicht getan hat, wird nun von WhatsApp dazu aufgefordert, die neuen AGBs abzunicken. Sonst ist es ab Samstag Aus mit dem Tippen.

Die Deadline der neuen WhatsApp-Richtlinien rückt immer näher. Personen, die den Nachrichtendienst noch nach dem 15. Mai vollständig nutzen möchten, müssen den neuen Nutzungsrichtlinien bis dahin zustimmen. Wer den Bedingungen nicht zustimmt, wird den Dienst ab diesem Datum nicht mehr richtig nutzen können. Der Zugang soll zwar weiter bestehen bleiben, nach aktuellen Informationen aber so stark eingeschränkt werden, dass die App praktisch unnutzbar wird.

Mehr lesen: WhatsApp-Frist endet – das müssen Nutzer jetzt wissen

Nutzer werden dann "zwar für kurze Zeit Anrufe und Benachrichtigungen erhalten, aber in der App weder Nachrichten lesen noch welche senden können", heißt es auf der WhatsApp-Webseite. An den Nutzungsbedingungen von WhatsApp selbst soll sich laut Mutter Facebook nichts ändern, was das Chatten unter Freunden oder Bekannten angeht. Denn private Nachrichten bleiben auch unter den neuen Regelungen weiterhin verschlüsselt und privat, heißt es.

Was die neuen AGBs bedeuten

Die neuen AGB beziehen sich nämlich vor allem auf die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden, zustimmen müssen aber alle Nutzer, auch private. So bietet Whatsapp künftig unter anderem mehr Möglichkeiten, WhatsApp-Userinnen und -Usern Produkte zu verkaufen, die auf einer anderen Plattform wie beispielsweise Instagram – das auch zu Facebook gehört – angezeigt wurden.

Um dies möglich zu machen, möchte der Konzern die Daten auf den verschiedenen Plattformen besser miteinander verlinken. Dies hat dazu geführt, dass konkurrenzierende Chat-Dienste wie etwa Signal, Threema oder Telegram zu Beginn dieses Jahres einen starken Anstieg an Nutzerzahlen verzeichnen konnten. Auch einige Leserinnen und -Leser sind von WhatsApp auf einen dieser Dienste umgestiegen. Hier erzählen sie, wieso.

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