Alle Mitarbeiter betroffen

Werbeagentur schlittert schon wieder in die Insolvenz

Über die Klagenfurter mehrWERT Werbe- und Marketing GmbH wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Betroffen sind 16 Gläubiger und drei Mitarbeiter.
Österreich Heute
09.09.2026, 18:22
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Nächste Firmenpleite in Kärnten: Über das Vermögen der mehrWERT Werbe- und Marketing GmbH wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Konkursverfahren eröffnet. Das Unternehmen betreibt seit 2005 eine Werbeagentur, Geschäftsführer ist Roland Mairitsch.

Die Verbindlichkeiten belaufen sich laut Insolvenzantrag auf rund 154.000 Euro. Dem stehen Aktiva von etwa 20.500 Euro gegenüber. Die Überschuldung wird mit rund 133.500 Euro angegeben.

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Drei Mitarbeiter betroffen

Von der Insolvenz sind insgesamt rund 16 Gläubiger sowie drei Mitarbeiter betroffen. Eine Fortführung des Unternehmens ist derzeit nicht geplant.

Für die Werbeagentur ist es nicht das erste Insolvenzverfahren. Bereits 2023 war am Landesgericht Klagenfurt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung anhängig. Dieses wurde damals mit einem Sanierungsplan über 20 Prozent abgeschlossen.

Kundenpleite bringt Firma in Bedrängnis

Als wesentlicher Grund für die neuerlichen finanziellen Schwierigkeiten wird im Insolvenzantrag die Pleite eines wichtigen Kunden genannt: QimiQ.

Davon sind offene Forderungen der mehrWERT Werbe- und Marketing GmbH in Höhe von rund 100.000 Euro betroffen. Gleichzeitig fiel laut Antrag ein wesentlicher Teil der laufenden Kundenumsätze weg.

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In den vergangenen Wochen versuchte die Werbeagentur noch, gemeinsam mit dem Kunden beziehungsweise dessen Verantwortlichen Möglichkeiten für eine Stabilisierung und Fortsetzung der Geschäftsbeziehung zu finden. Die Aussichten darauf hätten sich aufgrund der weiteren Entwicklungen jedoch deutlich verschlechtert.

Der hohe Forderungsausfall und der Verlust laufender Umsätze belasteten schließlich die Liquidität des Unternehmens erheblich.

Gläubiger können Forderungen anmelden

Eine Weiterführung der Werbeagentur ist laut Antrag derzeit nicht beabsichtigt. Gläubiger können ihre Forderungen ab sofort im Insolvenzverfahren anmelden.

red,09.09.2026, 18:22