Diese Worte treffen

"Werde künstlich am Leben gehalten" – Aminati im TV

Trotz unheilbarer Krebsdiagnose stellt sich Patrice Aminati der TV-Debatte – und rechnet schonungslos mit dem Gesundheitssystem ab.
Heute Entertainment
05.05.2026, 14:24
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Es sind Worte, die unter die Haut gehen: "Dank Medis werde ich künstlich am Leben gehalten." Mit diesem Satz sorgt Patrice Aminati bei "Hart aber fair" für einen der bewegendsten Momente des Abends.

Die 31-Jährige lebt mit schwarzem Hautkrebs – ohne Aussicht auf Heilung. Trotzdem setzt sie sich in die Talkshow, um nicht nur über ihr Schicksal zu sprechen, sondern um etwas zu verändern. Ihr Ziel: mehr Prävention, früheres Handeln, mehr Bewusstsein.

Ihre Forderung: Vorsorgeuntersuchung früh starten

Denn bei ihr begann alles scheinbar harmlos. Ein kleiner Leberfleck entpuppt sich später als aggressiver Hautkrebs. Eine Geschichte, die viele wachrütteln dürfte.

In der Sendung nimmt Aminati kein Blatt vor den Mund. Besonders im Schlagabtausch mit Hendrik Streeck und Andreas Gassen wird es hitzig. Als Gassen erklärt, dass das Problem nicht fehlendes Geld, sondern dessen Verteilung sei, reagiert sie fassungslos.

Warum dann bei Vorsorge gespart werde, will sie wissen. Ihre Stimme wird lauter, die Emotionen greifbar: "Lassen Sie uns zu einem Ergebnis kommen!" Gerade als Mutter einer kleinen Tochter treibt sie eine Frage um: Warum müssen Patienten überhaupt zuzahlen, wenn genug Geld im System ist?

Ihre Forderung ist klar: Vorsorgeuntersuchungen sollten viel früher starten – idealerweise schon im Jugendalter. Nur so könne man Leben retten und Leid verhindern.

Trotz aller Kritik findet Aminati auch versöhnliche Worte. Ärzte und Pflegekräfte – etwa an der Uniklinik Dresden – lobt sie ausdrücklich. Ihr Engagement sei "unglaublich" und gebe ihr Halt in einer extrem schweren Zeit.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.05.2026, 14:24
Jetzt E-Paper lesen